Der Dirigent und Geiger Roberto González-Monjas hat sich international rasch einen Namen gemachte. Er zeichnet sich besonders durch seine fesselnde künstlerische Vision, bemerkenswertes Charisma und grenzenlose Energie aus. Seit 2021 ist er Chefdirigent des Musikkollegiums Winterthur, seit 2023/24 Musikdirektor des Orquesta Sinfónica de Galicia und seit September 2024 Chefdirigent des Mozarteumorchesters Salzburg. Von der schwedischen Dalasinfoniettan, die er vier Jahre leitete, wurde er zum Ehrendirigenten ernannt.
Höhepunkte der Saison 2025/26 mit dem Mozarteumorchester beinhalteten die Neuproduktion von Die Zauberflöte bei der Mozartwoche Salzburg und die Uraufführung von Christian Josts Vibrafonkonzert. Zudem leitete er Aufführungen von Così fan tutte am Opernhaus Zürich und Mozarts Requiem mit dem Nederlands Kamerorkest, gab sein Debüt beim Los Angeles Philharmonic und kehrte mit Stéphane Degout zum Orchestre National du Capitole de Toulouse sowie mit Mao Fujita zum Oslo Philharmonic und dem Hong Kong Philharmonic zurück.
Seine Karriere begann er als Soloviolinist, Stimmführer und Kammermusiker. Er war Konzertmeister des Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia und arbeitete beim Musikkollegium Winterthur.
Regelmäßig tritt er bei den Festivals in Salzburg, Grafenegg, Lucerne, Verbier und Lockenhaus auf und arbeitete u. a. mit Kit Armstrong, Lisa Batiashvili, Ian Bostridge, Joyce DiDonato, Hilary Hahn, Alexandre Kantorow, Jan Lisiecki, Andreas Ottensamer, Fazıl Say, András Schiff, Yeol Eum Son und Yuja Wang.
Als Solist der Berliner Barock Solisten nahm er Bachs Brandenburgische Konzerte unter Reinhard Goebel auf. Als Dirigent des Musikkollegiums Winterthur bewies er mit Werken von Beethoven, Saint-Saëns, Prokofjew, Schoeck und Tarrodi seine Vielfalt. Nach dem internationalen Erfolg des Debütalbums Mozart Serenades mit dem Mozarteumorchester, erschien Anfang 2026 die Gesamteinspielung von Mozarts Violinkonzerten, ebenfalls bei Berlin Classics.
Als leidenschaftlicher Pädagoge gründete er mit dem Dirigenten Alejandro Posada in Kolumbien die Iberacademy zur Ausbildung und Förderung talentierter junger Musiker·innen.
Roberto González-Monjas wurde in Valladolid geboren und studierte an der Universität Mozarteum Salzburg und der Guildhall School of Music & Drama, wo er heute selbst als Professor für Violine unterrichtet und regelmäßig das Kammer- und das Symphonieorchester in der Barbican Hall leitet.
Er spielt eine Violine von Giuseppe Guarneri filius Andreae (1710), die ihm von fünf Winterthurer Familien und der Rychenberg-Stiftung zur Verfügung gestellt wird.
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