Biografie

Riccardo Minasi

Stand: Juli 2021

Der Dirigent und Violinist Riccardo Minasi hat sich schnell den Ruf als eines der aufsehenerregendsten Talente erworben, die in den letzten Jahren in der europäischen Musikszene in Erscheinung getreten sind.

Neben seiner Position als Chefdirigent des Mozarteumorchester Salzburg zählen zu seinen jüngsten und anstehenden symphonischen Projekten Debüts mit dem Concertgebouworkest, der Staatskapelle Dresden, dem Schwedischen Radiosinfonieorchester, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Konzerthausorchester Berlin, dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt und dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra. Außerdem arbeitet er weiter mit der NDR Radiophilharmonie, dem Ensemble Resonanz und dem Orchestra La Scintilla zusammen.

Zu seinen jüngsten Operndirigaten gehören u. a. Les Pêcheurs de perles bei den Salzburger Festspielen, Die Entführung aus dem Serail, Don Giovanni und Orlando Paladino am Opernhaus Zürich, Alcina und Le nozze di Figaro an der Staatsoper Hamburg, sein Debüt an der Nationale Opera in Amsterdam mit Rodelinda, jüngst gefolgt von einer Produktion von Le nozze di Figaro ebendort und Carmen in Lyon.

Konzertauftritte in dieser Saison umfassen Werke von Beethoven mit der NDR Radiophilharmonie, Haydn und Mozart mit dem Schwedischen Radiosymphonieorchester, eine Mozart-Gala mit Golda Schultz und der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom sowie Musik von Haydn und Beethoven mit Igor Levit und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Weitere Projekte der Spielzeit beinhalten Agrippina an der Hamburgischen Staatsoper und Così fan tutte in Glyndebourne.

Riccardo Minasi verfügt über eine reiche Aufnahmeerfahrung mit renommierten Künstlerinnen und Künstlern wie Joyce DiDonato, Ann Hallenberg and Philippe Jaroussky. Er war an vier Alben beteiligt, die 2016 mit einem ECHO Klassik ausgezeichnet wurden. In letzter Zeit erhielten seine Aufnahmen von C. P. E. Bachs Cellokonzerten mit Jean-Guihen Queyras und Haydns Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze bei harmonia mundi, jeweils mit dem Ensemble Resonanz, den Diapason d’Or de l’Année 2018 und 2019.

Er war als Berater in historischen Belangen für das Orchestre symphonique de Montréal tätig und hat zusammen mit Maurizio Biondi 2016 die kritische Ausgabe von Bellinis Norma beim Bärenreiter Verlag kuratiert und herausgegeben.

Als Solist und Konzertmeister ist Riccardo Minasi mit dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom, der Accademia Bizantina, Il Giardino Armonico, Le Concert des Nations, Al Ayre Español, dem Orquesta Barroca de Sevilla sowie dem Orquesta Sinfónica de Madrid aufgetreten und hat mit Musikerinnen und Musikern wie Veronika Eberle, Bryn Terfel, Franco Fagioli, Jean-Guihen Queyras, Viktoria Mullova, Reinhard Goebel, Luca Pianca, Christophe Coin und Albrecht Mayer zusammengearbeitet.

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