Biografie

Regula Mühlemann

Stand: Juli 2022

Die Schweizer Sopranistin Regula Mühlemann war in der Spielzeit 2021/22 als Susanna (Le nozze di Figaro) und Blonde (Die Entführung aus dem Serail) an der Wiener Staatsoper zu hören und gab ihr Rollendebüt als Ilia in konzertanten Aufführungen von Idomeneo im Festspielhaus Baden-Baden unter Thomas Hengelbrock.

Am Teatro del Maggio Musicale in Florenz gastierte sie unter Zubin Mehta als Adele (Die Fledermaus), eine Partie, mit der sie in der Spielzeit 2020/21 im Rahmen der weltweit online übertragenen Silvestervorstellung der Wiener Staatsoper einen großen Erfolg feierte.

Zu den Höhepunkten der vergangenen Spielzeiten zählen Adina (L’elisir d’amore) an der Wiener Staatsoper, Juliette (Roméo et Juliette) am Luzerner Theater, Echo (Ariadne auf Naxos) an der Mailänder Scala unter Franz Welser-Möst, Pamina (Die Zauberflöte) am Theater Basel sowie Bellezza in Händels Il trionfo del Tempo e del Disinganno bei den Salzburger Festspielen, wo sie 2012 als Papagena in Peter von Winters Das Labyrinth debütierte.

Neben dem Opernrepertoire widmet sich Regula Mühlemann auch dem Konzert- und Liedgesang, wobei sie mit Pianisten wie Tatiana Korsunskaya und Helmut Deutsch zusammenarbeitete.

2021/22 sang sie in einer Europatournee mit dem Orchestre des Champs-Élysées und dem Collegium Vocale Gent unter Philippe Herreweghe Mozarts c-Moll-Messe, Haydns Die Schöpfung im Kölner Dom, Bachs Johannes-Passion mit dem Münchener Bach-Chor beim George Enescu Festival in Bukarest, Mozart-Arien bei den Settimane musicali in Ascona, Bachs Matthäus-Passion mit dem Gewandhausorchester in Leipzig und Carmina Burana am Markusplatz in Venedig mit dem Chor und Orchester des Teatro La Fenice.

Liederabende führten sie zuletzt zur Schubertiade in Schwarzenberg und in die Elbphilharmonie Hamburg. Mit dem Programm ihrer kommenden CD Fairy Tales gibt sie mit den CHAARTS Chamber Artists Konzerte in ganz Europa, u.a. in der Elbphilharmonie und im Wiener Konzerthaus.

Bei den Salzburger Festspielen übernahm sie 2016 den Sopranpart in Beethovens 9. Symphonie mit dem Concentus Musicus Wien unter Andrés Orozco-Estrada und war 2019 Solistin in einer Mozart-Matinee unter Ivor Bolton. Im selben Jahr gab sie ihr Debüt im Wiener Musikverein in Bachs Magnificat unter Philippe Jordan. Neben den genannten Dirigenten hat sie u.a. mit Nello Santi, Simon Rattle, Daniel Harding, Pablo Heras-Casado, Pinchas Steinberg und Gianandrea Noseda zusammengearbeitet.

Regula Mühlemann war bereits in mehreren Opernfilmen zu sehen, darunter als Ännchen in Der Freischütz und als Amore in einer Filmadaption von Glucks Orfeo ed Euridice. Sie ist Exklusivkünstlerin von Sony Classical.

2018 erhielt sie den OPUS Klassik als Nachwuchssängerin des Jahres. 2016 veröffentlichte sie ihr Debütalbum Mozart Arias. Es folgten die Barockarien-CD Cleopatra (2017), Lieder der Heimat (2019) und ein weiteres Album mit Mozart-Arien (2020), für das sie 2021 wieder mit einem OPUS Klassik ausgezeichnet wurde.

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