Biografie

Rafał Pawnuk

Stand: August 2019

Der polnische Bass Rafał Pawnuk studierte an der Musikakademie Krakau. Er gehörte dem Opernstudio der Bayerischen Staatsoper in München an, wo er mit Dirigenten wie Marco Armiliato, Massimo Zanetti, Lothar Koenigs, Paolo Carignani und Kent Nagano arbeitete und in Rollen wie Thierry (Dialogues des Carmélites), ein Brabantischer Edler (Lohengrin) und Dr. Wilhelm Reischmann in Henzes Elegie für junge Liebende zu hören war.

Zu seinen weiteren Engagements gehörten Wagner (Faust) am Théâtre du Capitole in Toulouse, Dalremont in Donizettis I pazzi per progetto bei den Festspielen Zürich und Cesare Angelotti in halbszenischen Aufführungen von Tosca mit dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra unter Vasily Petrenko. In der Spielzeit 2018/19 sang er mit der Niederländischen Touroper Colline (La bohème). Außerdem war er in der Schlossoper Szczecin als Guglielmo (Così fan tutte), Betto di Signa (Gianni Schicchi) und The Priest in Philip Glass’ The Trial zu hören und wirkte an der Uraufführung von Laurent Petitgirards Guru mit.

Auf dem Konzertpodium sang er in Pendereckis Kosmogonia mit dem Nationalen Symphonieorchester des Polnischen Rundfunks unter Alexander Liebreich, in Mozarts Krönungsmesse mit der NDR Radiophilharmonie in Hannover unter Christopher Hogwood und wirkte bei einem Konzertabend mit Rossini-Arien beim Sommer-Opernfestival in Szczecin mit.

Nach seinem Debüt bei den Salzburger Festspielen in Orphée aux enfers wird Rafał Pawnuk in der Spielzeit 2019/20 als Gremin (Eugen Onegin) mit der Niederländischen Touroper und als Priest (The Trial) an die Schlossoper Szczecin zu hören sein und sein Debüt an der Opéra de Lille als Nourabad (Les Pêcheurs de perles) geben.

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Orphée aux Enfers Salzburger Festspiele 2019 Rafal Pawnuk
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