Biografie

Philharmonia Chor Wien

Stand: Juli 2019

Der Philharmonia Chor Wien wurde 2002 auf Initiative von Gerard Mortier gegründet und nannte sich zunächst, je nach Projekt, Chor der Ruhrtriennale bzw. Festspielchor Baden-Baden. Seit 2006 tritt der Chor als eigenständiger Verein unter dem Namen Philharmonia Chor Wien auf. In den ersten Jahren seines Bestehens war er unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Marc Minkowski und Kent Nagano in Baden-Baden, bei der Ruhrtriennale, beim Musikfest Bremen sowie in Reggio Emilia und Ferrara zu erleben, u.a. in Die Zauberflöte, Don Giovanni, Tannhäuser, Parsifal, L’Arlésienne und Jörn Arneckes Unter Eis. In Baden-Baden folgten Der Rosenkavalier und Elektra unter Christian Thielemann, Der Freischütz und Faust unter Thomas Hengelbrock, Mefistofele unter Stefan Soltesz, Manon Lescaut, Tristan und Isolde, Tosca und Parsifal unter Simon Rattle sowie 2019 Otello unter Zubin Mehta.
Bei den Salzburger Festspielen debütierte der Philharmonia Chor Wien zu Pfingsten 2010 in Mozarts Betulia liberata unter Riccardo Muti. Zu Pfingsten 2011 folgte – wiederum unter Muti – Mercadantes I due Figaro in einer Produktion, die auch in Ravenna, Madrid und Buenos Aires gezeigt wurde. Im Sommer stand der Chor in Salzburg seit 2013 in Falstaff unter Zubin Mehta, Don Giovanni unter Christoph Eschenbach bzw. Alain Altinoglu, Faust unter Alejo Pérez und 2018 in L’italiana in Algeri unter Jean-Christophe Spinosi auf der Bühne. Außerdem war er in konzertanten Aufführungen von Giovanna d’Arco unter Paolo Carignani, La Favorite unter Roberto Abbado, Thaïs unter Patrick Fournillier, I due Foscari unter Michele Mariotti und Les Pêcheurs de perles unter Riccardo Minasi zu hören.
Zu den jüngsten Projekten des Philharmonia Chors Wien zählen auch die Uraufführung von Arnulf Herrmanns Der Mieter an der Oper Frankfurt. Außerdem sang der Chor in konzertanten Aufführungen von Les Contes d’Hoffmann mit Les Musiciens du Louvre unter Minkowski in Bremen und Baden-Baden sowie von Rigoletto mit dem Orchestre Philharmonique de Luxembourg unter Gustavo Gimeno in Paris und Luxemburg. Im Sommer 2019 steht eine Aufführungsserie von Die Zauberflöte beim Festival Oper im Steinbruch
St. Margarethen.
Der Philharmonia Chor Wien ist auch als Konzertchor sehr gefragt und steht unter der Leitung seines Gründers Walter Zeh.

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