Paul Jeukendrup

Klangregie

Der Sounddesigner und Klangregisseur Paul Jeukendrup studierte Aufnahmetechnik und elektronische Komposition am Königlichen Konservatorium Den Haag. Als Spezialist im Bereich der Neuen Musik war er u. a. für das Holland Festival, die Wiener Festwochen, die Berliner Festspiele und für das Lincoln Center Festival in New York tätig. Er arbeitete mit Komponisten wie Karlheinz Stockhausen (u. a. bei der Uraufführung des Helikopter-Streichquartetts), Louis Andriessen, Heiner Goebbels und Peter Eötvös sowie mit dem Ensemble Musikfabrik, dem Arditti Quartet, dem Ensemble intercontemporain, dem Hilliard Ensemble, der London Sinfonietta und dem Ensemble Asko|Schönberg. Zu seinen zahlreichen Kollborationen mit Künstlern, Orchestern und Institutionen zählen Projekte mit den Dirigenten Simon Rattle, Peter Rundel, Reinbert de Leeuw, Stefan Asbury und David Robertson, den Regisseuren Pierre Audi, Johan Simons und Christoph Marthaler, den Berliner Philharmonikern, dem Amsterdamer Concertgebouw-Orchester, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, der Niederländischen Nationaloper in Amsterdam, der Monnaie in Brüssel und dem Théâtre du Capitole in Toulouse. 2021 war er bei den Salzburger Festspielen für das Sounddesign in Luigi Nono’s Intolleranza 1960 unter der Leitung von Ingo Metzmacher verantwortlich. Mit Metzmacher arbeitete er im Rahmen einer Aufführung von Leonard Bernsteins Mass bei den KunstFestSpielen Herrenhausen 2024 erneut zusammen.

Von 1997 bis 2001 unterrichtete Paul Jeukendrup an der Technischen Universität Delft. Seit 1999 lehrt er am Königlichen Konservatorium Den Haag, wo er mittlerweile die Abteilung Art of Sound leitet.

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Stand: August 2025