Mit einer Kombination aus Tiefe, Brillanz und Humor bringt Patricia Kopatchinskaja eine unnachahmliche Theatralität in ihre Auftritte. Ob mit einem traditionellen Violinkonzert oder einem originellen szenischen Projekt, ihr unverwechselbarer Ansatz vermittelt immer den Kern des Werks. Die Violinistin arbeitete weltweit mit führenden Orchestern und Dirigent·innen und tritt regelmäßig bei Festivals wie dem Lucerne Festival, dem Ojai Music Festival und den Salzburger Festspielen auf.
Highlights der Saison 2025/26 beinhalteten die Saisoneröffnung mit der Staatskapelle Berlin, ihr Debüt beim Cleveland Orchestra und Auftritte beim Artist Portrait mit dem London Symphony Orchestra. Zu den Programmen zähl(t)en u. a. die szenischen Projekte Dies irae und Les Adieux, Stefano Gervasonis Violinkonzert Tacet im Rahmen des Festivals ManiFeste in Paris sowie — ein persönlicher Meilenstein als Komponistin — ihr eigenes Doppelkonzert Five Dreams beim Lucerne Festival Forward. Zudem ist sie weiterhin Artistic Partner des SWR Symphonieorchesters, mit dem sie Programme wie The Peace Project realisierte.
Patricia Kopatchinskaja war Associated Artist des SWR Experimentalstudios, kuratierte das Festival Golden Decade und war als Artist in Residence bei den Berliner Philharmonikern und dem Orchestre Philharmonique de Radio France sowie beim Prager Frühling, am Londoner Southbank Centre, dem Wiener Konzerthaus, der Philharmonie Essen und der Elbphilharmonie in Hamburg zu erleben.
Als Grenzgängerin stellt sie sich gerne der Herausforderung musikalischer Experimente. Sie führte zahlreiche Werke zeitgenössischer Komponisten wie Aureliano Cattaneo, Francisco Coll, Luca Francesconi, Stefano Gervasoni, Michael Hersch, Márton Illés, György Kurtág und Esa-Pekka Salonen auf.
Ihre Diskografie umfasst mehr als 30 Aufnahmen, darunter das Grammy-prämierte Album Death and the Maiden mit dem Saint Paul Chamber Orchestra, Les Plaisirs illuminés mit Sol Gabetta und der Camerata Bern (BBC Music Magazine Award), Le monde selon George Antheil mit Joonas Ahonen, Maria Mater Meretrix mit Anna Prohaska sowie Violinsonaten von Brahms,
Janáček und Bartók mit Fazıl Say (Gramophone Editor’s Choice). Nach ihrem Album Take Two vereinte sie sich 2024 mit Reto Bieri und Polina Leschenko für Take 3.
Patricia Kopatchinskaja ist humanitäre Botschafterin für terre des hommes und wurde 2017 mit dem Schweizer Grand Prix Musik ausgezeichnet.
mehr dazu
weniger anzeigen