Biografie

musicAeterna Choir

Stand: Februar 2020

Der musicAeterna Choir wurde 2004 in Nowosibirsk von Teodor Currentzis gegründet und war von 2011 bis 2019 der Residenzchor am Opernhaus Perm. Im September 2019 trat musicAeterna in eine neue Phase seines Bestehens ein: als unabhängiges, privat finanziertes Ensemble. Als Hauptsitz wurde St. Petersburg gewählt.

Das breitgefächerte Repertoire des Chors, dessen erster Chorleiter Vitaly Polonsky ist, umfasst Werke europäischer und russischer Barockkomponisten und Meisterwerke russischer Chormusik vom 18. bis zum 20. Jahrhundert ebenso wie Opern und zeitgenössische Auftragskompositionen. Als Residenzchor des Opernhauses Perm wirkte musicAeterna in Neuproduktionen von Così fan tutte (2011), Le nozze di Figaro (2012) und Don Giovanni (2014), Purcells The Indian Queen (2013), Les Contes d’Hoffmann (2015), Fürst Igor (2015), La traviata (2016) und La bohème (2017) sowie in einer Reihe neuer, eigens für das Ensemble entstandener Werke mit, darunter Dmitri Kourliandskis Nosferatu (2014), Philippe Hersants Tristia (2015) und Alexey Syumaks Cantos (2016).

MusicAeterna hat einen exklusiven Aufnahmevertrag mit Sony Classical. Die bei diesem Label erschienenen CDs mit Werken von Mozart, Tschaikowski, Rameau und Strawinsky wurden von der Kritik hoch gelobt und erhielten zahlreiche internationale Preise: den ECHO Klassik, den Edison Klassiek, den Japanese Record Academy Award und den Opera Award des BBC Music Magazine. 2018 wurde der musicAeterna Choir mit einem International Opera Award ausgezeichnet.

Unter der Leitung seines künstlerischen Leiters Teodor Currentzis ist der Chor in Salzburg, Wien, Paris, Amsterdam, Luzern, London, Madrid, Hamburg, Berlin, Moskau, St. Petersburg, Perm, Athen und anderen Städten aufgetreten. Zu den führenden internationalen Festivals, von denen musicAeterna regelmäßig Einladungen erhält, zählen die Ruhrtriennale, das Lucerne Festival, das Klarafestival in Brüssel, das Festival Goldene Maske in Moskau und das Diaghilev-Festival in Perm. Sein Salzburger Festspieldebüt gab der Chor 2017 in Peter Sellars’ Inszenierung von La clemenza di Tito. Nach einer Aufführung von Beethovens 9. Symphonie im Festspielsommer 2018 war er hier 2019 in einer weiteren Produktion von Sellars – Idomeneo – zu erleben.

2019 wurde die Tourneetätigkeit von musicAeterna geografisch stark ausgeweitet: Der Chor feierte sein USA-Debüt in Verdis Requiem im New Yorker Kulturzentrum The Shed, und 2020 wird er in Beethovens Neunter sein Japan-Debüt geben.

Der musicAeterna Choir arbeitet regelmäßig mit Gastdirigenten zusammen, darunter Vincent Dumestre, Andres Mustonen, Paul Hillier, Raphaël Pichon, Andrea Marcon und Jérémie Rhorer.

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