Biografie

Michaela Aigner

Stand: Juli 2021

Michaela Aigner, geboren in Wels, studierte an der Universität Mozarteum in Salzburg Musikerziehung, Kirchenmusik, Instrumentalpädagogik Orgel bei Ernst Ludwig Leitner und Josef Friedrich Doppelbauer sowie Konzertfach Orgel bei Edgar Krapp, das sie 1986 mit Auszeichnung abschloss. 1986/87 erhielt sie ein Stipendium für Studien am Conservatoire in Straßburg, wo sie bei Daniel Roth vorrangig französische Orgelmusik und Werke Bachs erarbeitete.

Ihr Interesse gilt vor allem auch der Alten Musik; sie besuchte Kurse u. a. bei Harald Vogel, Luigi Ferdinando Tagliavini und Jean-Claude Zehnder. Das Spiel an historischen Orgeln stellt einen wichtigen Aspekt ihrer Konzerttätigkeit dar; sie ist Organistin an der Kajetanerkirche in Salzburg, die eine Egedacher-Orgel aus der Zeit um 1700 besitzt. Weitere Impulse gewann sie durch ihre Mitwirkung im Arnold Schoenberg Chor, u. a. bei zahlreichen Konzerten unter Nikolaus Harnoncourt, sowie bei der Oper Saint François d’Assise von Olivier Messiaen bei den Salzburger Festspielen.

Seit 1989 unterrichtet Michaela Aigner an der Universität Mozarteum das Fach Klavierpraktikum (Begleitpraxis, Improvisation, Generalbass sowie Partiturspiel); bis 1999 war sie außerdem am Konservatorium für Kirchenmusik der Diözese St. Pölten als Lehrerin für Orgel und Partiturspiel tätig; seit 2001 unterrichtet sie am Diözesankonservatorium in Linz die Fächer Orgel und Generalbass. Darüber hinaus ist sie Mitglied der Diözesanen Orgelkommission in Salzburg ebenso wie im Bachchor Salzburg.

Von 1999 bis 2012 war Michaela Aigner Organistin an der Franziskanerkirche in Salzburg. Sie konzertiert als Solistin und Ensemblepartnerin sowie mit internationalen Orchestern u. a. beim Festival Dialoge, bei der Salzburger Mozartwoche sowie bei Opernprojekten und in Mozarts c-Moll-Messe im Rahmen der Salzburger Festspiele.

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