Biografie

Michael Masula

Stand: Mai 2019

Michael Masula wurde 1968 in Berlin geboren und wuchs in Bergneustadt, Deutschland, auf. Er absolvierte seine Schauspielausbildung in Köln, wo er auch erste Theaterrollen übernahm. Sein erstes Engagement führte ihn von 1994 bis 1996 an das Stadttheater Würzburg; danach spielte er von 1996 bis 1998 am Theater Bielefeld und in der Saison 1998/99 am Theater Dortmund.

Im Herbst 1999 war er zum ersten Mal am Wiener Burgtheater als Gawain in Tankred Dorsts Merlin oder das wüste Land (Regie: Karin Beier) zu sehen. Ab der Spielzeit 1999/2000 Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters, arbeitete Michael Masula hier u. a. mit den Regisseurinnen Karin Beier, Andrea Breth und Christiane Pohle sowie mit den Regisseuren Dimiter Gotscheff, Herbert Fritsch, Joachim Schlömer, Dieter Giesing, Martin Kušej, Falk Richter, Andreas Kriegenburg, Michael Sturminger, Stefan Pucher, Theu Boermans, Sebastian Hartmann, Jan Bosse, Lars-Ole Walburg, Matthias Hartmann und Carlus Padrissa von La Fura dels Baus zusammen. In der Spielzeit 2015/16 spielte er u. a. in Tschechows Drei Schwestern, Party Time von Harold Pinter und Engel des Vergessens von Maja Haderlap, in der Spielzeit 2016/17 in Die Komödie der Irrungen und Pension Schöller sowie zuletzt in Horváths Glaube Liebe Hoffnung in der Regie von Michael Thalheimer und in Zelt von Herbert Fritsch.

2008 gastierte Michael Masula am Niederösterreichischen Landestheater als Lopachin in Tschechows Der Kirschgarten (Regie: Jewgenij Sitochin) sowie 2010 als Alpenkönig in Raimunds Der Alpenkönig und der Menschenfeind in der Regie von Jérôme Savary.

Als Filmschauspieler wirkte Michael Masula in Michael Kreihsls The Long Rain (2000), Caspar Pfaundlers Schottentor (2008) sowie Oskar Roehlers Jud Süß – Film ohne Gewissen (2009) mit. 2010 war er als Theodor Herzl in der TV-Dokumentation Der Traum vom Gelobten Land: Theodor Herzl und das moderne Israel (2010) von Monika Czernin zu sehen; 2011 spielte er in Hansjörg Thurns Historienfilm Isenhart – Die Jagd nach dem Seelenfänger, 2016 war er als Dr. Heldt in Vorstadtweiber zu sehen.

Sein Debüt bei den Salzburger Festspielen gab Michael Masula 2000 in The Day I go to the Body (Regie und Choreografie: Joachim Schlömer).

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