Biografie

Marcel Kohler

Stand: Mai 2021

Marcel Kohler, geboren 1991 in Mainz, studierte von 2011 bis 2015 an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin und war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Er arbeitete mehrfach mit Christian Grashof zusammen und erhielt bereits während des Studiums erste Rollen am Deutschen Theater Berlin und an der Schaubühne Berlin. Seit Februar 2015 ist Marcel Kohler festes Ensemblemitglied am Deutschen Theater Berlin, wo er in Inszenierungen von Daniela Löffner, Stephan Kimmig, Dušan David Pařízek und Kirill Serebrennikow zu sehen ist.

Kohler ist Gründungsmitglied des Neuen Künstlertheaters und arbeitet auch regelmäßig als Regisseur und Bühnenbildner u.a. mit Corinna Harfouch, mit Studierenden der Hochschule „Ernst Busch“, der Bayerischen Theaterakademie August Everding sowie am Nationaltheater Weimar.

2012 gewann Marcel Kohler den internationalen Wettbewerb für neue Theatertexte „Lingue in Scena!“ des Goethe-Instituts und der Buchmesse Turin für Costa. Er wurde mit dem Best Acting Prize beim 3. Internationalen Festival der Schauspielschulen in Peking 2013 und dem O.E. Hasse-Preis 2014 ausgezeichnet. Für die Rolle des Arkadij Nikolajitsch Kirsanow in Väter und Söhne (Brian Friel nach dem Roman von Iwan Turgenjew, Regie: Daniela Löffner) erhielt er den Alfred-Kerr-Darstellerpreis für die beste Leistung eines jungen Schauspielers im Rahmen des Theatertreffens der Berliner Festspiele 2016 und wurde im selben Jahr in der Kritikerumfrage der Zeitschrift Theater heute zum „Nachwuchsschauspieler des Jahres“ gewählt. 2017 erhielt er den Daphne-Preis der TheaterGemeinde Berlin für außergewöhnliche darstellerische Leistungen.

Bei den Salzburger Festspielen war Marcel Kohler 2015 in Goethes Clavigo (Regie: Stephan Kimmig) zu sehen.

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