Manfred Honeck
Dirigent
Manfred Honeck zählt zu den führenden Dirigenten unserer Zeit. Seit 2008 ist er Musikdirektor des Pittsburgh Symphony Orchestra. Jüngst wurde sein Vertrag bis 2032/33 verlängert. Gemeinsame Auftritte führten sie in die Carnegie Hall und ins Lincoln Center in New York, zu den Salzburger Festspielen, den BBC Proms, dem Musikfest Berlin, dem Lucerne Festival, dem Rheingau Musik Festival, zum Beethovenfest Bonn und zum Grafenegg Festival. Im Herbst 2026 folgen Konzerte in Amsterdam, Hamburg, Luzern und Wien.
Gemeinsame Einspielungen umfassen Werke von Beethoven, Brahms, Bruckner, Strauss und Tschaikowski. Eine Aufnahme mit Schostakowitschs 5. Symphonie und Barbers Adagio for Strings wurde 2018 mit einem Grammy Award ausgezeichnet. 2025 erschien das Album Requiem. Mozart’s Death in Words and Music.
Manfred Honeck begann seine Dirigentenlaufbahn als Assistent von Claudio Abbado in Wien und als Leiter des Wiener Jeunesse Orchesters. Seitdem wirkte er als Erster Kapellmeister am Opernhaus Zürich, als einer der drei Hauptdirigenten des MDR-Sinfonieorchesters, als Musikdirektor an der Norwegischen Oper in Oslo, als Erster Gastdirigent des Philharmonischen Orchesters Oslo und der Tschechischen Philharmonie sowie als Musikdirektor des Schwedischen Radio-Symphonieorchesters in Stockholm. 2023 wurde er zum Ehrendirigenten der Bamberger Symphoniker ernannt.
Von 2007 bis 2011 war er Generalmusikdirektor der Staatsoper Stuttgart, wo er u. a. Opern von Berlioz, Mozart, Poulenc, Strauss, Verdi und Wagner dirigierte. Gastengagements führten ihn u. a. an die Semperoper Dresden, an die Komische Oper Berlin, an die Königliche Oper in Kopenhagen und an die Monnaie in Brüssel.
2020 dirigierte er Fidelio am Theater an der Wien. 2022 folgte mit Idomeneo sein Debüt an der Metropolitan Opera in New York.
Als Gastdirigent arbeitete er mit renommierten Klangkörpern zusammen, darunter das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, die Berliner Philharmoniker, das Gewandhausorchester in Leipzig, die Sächsische Staatskapelle Dresden, das Tonhalle-Orchester Zürich, das Concertgebouw-Orchester, das Philharmonia Orchestra, das Orchestre de Paris, das Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom, die Wiener Philharmoniker sowie die Symphonieorchester von Los Angeles, New York, Cleveland, Chicago, Boston, Philadelphia und San Francisco.
In der Saison 2026/27 dirigiert er zahlreiche Konzerte anlässlich des 200. Todesjahres von Beethoven, darunter die Uraufführung von Jüri Reinveres Schade! — Schade! — zu spät!! in Bamberg, Christus am Ölberge in Rom sowie mehrere Symphonien Beethovens in Pittsburgh, London, Hongkong, Kopenhagen, Köln, Rotterdam und Wien. Darüber hinaus wird er ein Konzert mit Beethovens 1. Symphonie und mit geistlichen Werken von Mozart, darunter das Requiem, in der Isarphilharmonie in München, Mahlers 1. und Bruckners 9. Symphonie in Chicago und Dvořáks 8. Symphonie in Dresden leiten.
Manfred Honeck erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Ehrendoktortitel. Im Februar 2026 wurde ihm von der Bruckner Society of America die Kilenyi Bruckner Medal of Honor verliehen.