Biografie

Manfred Honeck

Stand: August 2017

Manfred Honeck ist seit der Saison 2008/09 Musikdirektor beim Pittsburgh Symphony Orchestra. Zur Würdigung seiner zehnjährigen erfolgreichen Zusammenarbeit mit diesem Orchester werden im Laufe der Saison 2017/18 in drei seiner Pittsburgher Programme speziell für dieses Jubiläum komponierte Auftragswerke zur Aufführung gelangen.

Das Orchester und sein Musikalischer Direktor erfahren auch international große Anerkennung. Gastspiele führen sie regelmäßig in die Musikmetropolen sowie zu den großen Festivals, darunter die BBC Proms, das Musikfest Berlin, das Lucerne Festival, das Rheingau Musik Festival, das Beethovenfest Bonn, das Grafenegg Festival, die Carnegie Hall und das Lincoln Center in New York. Eine enge Beziehung pflegen sie außerdem zum Wiener Musikverein.

Manfred Honecks erfolgreiche Tätigkeit in Pittsburgh wird durch zahlreiche Einspielungen dokumentiert. Sämtliche Aufnahmen von Werken Beethovens, Mahlers, Schostakowitschs, Strauss’ und Tschaikowskis erhielten hervorragende Rezensionen und Auszeichnungen; die Einspielungen von Dvo?áks 8. Symphonie, der von Manfred Honeck selbst konzipierten Symphonischen Suite aus Janá?eks Jen?fa sowie Bruckners 4. Symphonie wurden für den Grammy nominiert.

Von 2007 bis 2011 wirkte Manfred Honeck als Generalmusikdirektor der Oper Stuttgart. Gastspiele führten ihn an die Semperoper Dresden, an die Komische Oper Berlin, an die Königliche Oper in Kopenhagen, zum White Nights Festival nach St. Petersburg und zu den Salzburger Festspielen. Er ist darüber hinaus seit über 20 Jahren künstlerischer Leiter der Internationalen Wolfegger Konzerte.

Der gebürtige Österreicher absolvierte seine musikalische Ausbildung an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Seine Dirigentenlaufbahn begann Manfred Honeck als Assistent von Claudio Abbado sowie als Leiter des Wiener Jeunesse Orchesters. Anschließend wurde er als erster Kapellmeister an das Opernhaus Zürich verpflichtet und erhielt dort 1993 den Europäischen Dirigentenpreis. Zu weiteren Stationen seiner Karriere zählen Leipzig und Oslo, wo er mit dem MDR Sinfonieorchester und dem Oslo Philharmonic zusammenarbeitete. Von 2000 bis 2006 war er Chefdirigent des Schwedischen Radio-Symphonieorchesters, von 2008 bis 2011 sowie erneut von 2013 bis 2016 erster Gastdirigent der Tschechischen Philharmonie.

Als Gastdirigent stand Manfred Honeck am Pult der führenden internationalen Klangkörper, darunter das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, die Berliner Philharmoniker, das Gewandhausorchester Leipzig, die Sächsische Staatskapelle Dresden, das Koninklijk Concertgebouworkest Amsterdam, das London Symphony Orchestra, das Orchestre de Paris, das Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, die Wiener Philharmoniker sowie alle großen Orchester der USA.

In der Saison 2017/18 dirigiert er das Neujahrskonzert des Shanghai Symphony Orchestra, kehrt zum Orchestre de Paris, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Danish National Symphony Orchestra, dem Israel Philharmonic Orchestra und den Wiener Symphonikern zurück und setzt seine Zusammenarbeit mit dem New York Philharmonic, den Bamberger Symphonikern und dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia fort.

Manfred Honeck wurde von mehreren US-amerikanischen Universitäten zum Ehrendoktor ernannt. Im Auftrag des österreichischen Bundespräsidenten wurde er 2016 mit dem Berufstitel Professor ausgezeichnet.

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Manfred Honeck Dirigent
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