Luciana Mancini

Mezzosopran

Luciana Mancini Mezzo-Sopran
© Michal Nowak 2021

Die chilenisch-schwedische Mezzosopranistin Luciana Mancini ist aufgrund ihrer intensiven Bühnenpräsenz und stimmlichen Ausdruckskraft international gefragt; ihr Repertoire reicht von der Renaissance über Barock bis hin zu Musik von Berio und Piazzolla.

Zu Highlights in der Saison 2025/26 zählten Händels Messiah mit dem Orchestre Symphonique de Montréal unter Rafael Payare, Bachs Johannes-Passion mit il Pomo d’Oro und Francesco Corti und Auftritte mit dem Bach Consort Wien, beim Oxford Chamber Music Festival sowie mit Christina Pluhar und L’Arpeggiata am MusikTheater an der Wien.

Sie stand auf renommierten Bühnen, darunter die Berliner Staatsoper, das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth, die Opéra Comique, das Teatro Real in Madrid, das Festspielhaus Baden-Baden, die Carnegie Hall und die Elbphilharmonie in Hamburg, und arbeitete mit Klangkörpern wie Pygmalion, il Pomo d’Oro, dem Ensemble La Fenice, der lautten compagney Berlin, dem Ensemble Matheus, dem Budapest Festival Orchestra, dem Rotterdams Philharmonisch Orkest und dem Freiburger Barockorchester unter Dirigenten wie Pablo Heras-Casado, René Jacobs, Juanjo Mena, Enrico Onofri, Raphaël Pichon, Jordi Savall, Jean-Christophe Spinosi und Jean Tubéry.

Zu ihrem Repertoire gehören u. a. Bachs Oratorien, Monteverdis L’Orfeo und L’incoronazione di Poppea, Händels La Resurrezione, Lotario und Serse, Rossis Il palazzo incantato, Peris L’Euridice, Cavallis Egisto sowie Annio (La clemenza di Tito) und die Titelpartie in La Cenerentola.

Mit L’Arpeggiata und Christina Pluhar sang sie in Bontempis Il Paride bei den Musikfestspielen Potsdam Sanssouci und den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, in Combattimento di Tancredi e Clorinda bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen und in Cavalieris Rappresentatione di Anima, et di Corpo. Gemeinsam gingen sie mit den Programmen Los Impossibles, Via Crucis und All’Improvviso auf Europatourneen. Sie war an den Einspielungen von Monteverdis Vespro della Beata Vergine und dem südamerikanischen Album Los Pájaros Perdidos beteiligt.

Zu ihren jüngsten Aufnahmen zählen Piazzollas María de Buenos Aires mit dem Beethoven Orchester Bonn und Vivaldis Juditha triumphans mit dem Ensemble Lorenzo Da Ponte.

Luciana Mancini studierte am Koninklijk Conservatorium Den Haag und schloss 2009 ihr Studium mit dem Schwerpunkt auf italienischem Repertoire des 17. Jahrhunderts ab

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Stand: Mai 2026

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