Biografie

Long Long

Stand: August 2019

Der chinesische Tenor Long Long gilt als einer der vielversprechendsten lyrischen Tenöre seiner Generation. Er studierte an der Musikhochschule in Shanghai sowie am Forschungsinstitut der Opernakademie der Peking University. Seit der Spielzeit 2017/18 ist Long Long Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper München, wo er in der Spielzeit 2018/19 sein Rollendebüt als Godefroy de Vaudémont in Tschaikowskis Iolanta gab. Zu seinem Repertoire zählen außerdem Partien wie Nemorino (L’elisir d’amore), Ernesto (Don Pasquale), Rinuccio (Gianni Schicchi) und Rodolfo (La bohème). Er arbeitete mit Dirigenten wie Kirill Petrenko, Bertrand de Billy, Carlo Rizzi, Simone Young, Asher Fish und Keri Lynn Wilson.

Nach seinem Debüt bei den Salzburger Festspielen in Simon Boccanegra wird Long Long ab der Spielzeit 2019/20 Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover, wo er u.a. als Rodolfo, Tamino (Die Zauberflöte) und Alfred (Die Fledermaus) zu erleben sein wird. Gastengagements führen ihn nach Singapur und zu den Nürnberger Symphonikern.

Er gewann 2016 den Grand Prix de l’Opera in Bukarest und wurde daraufhin in die Akademie des Maggio Musicale Fiorentino eingeladen. 2017 war er Preisträger beim Wettbewerb „Giovani Voci Verdiane“ in Busseto und nahm an der Georg Solti Accademia in Italien teil, wo er mit Richard Bonynge, Barbara Frittoli und Massimo Giordano arbeitete. Weitere Erfolge feierte er 2018 als Finalist von Plácido Domingos Operalia-Wettbewerb in Lissabon und 2019 mit dem Dritten Preis beim Francisco-Viñas-Gesangswettbewerb in Barcelona. Im gleichen Jahr gewann er den Dritten Preis und fünf Sonderpreise beim Stanisław-Moniuszko-Gesangswettbewerb in Warschau.

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Fotos & Videos

Simon Boccanegra Salzburger Festspiele 2019 Long Long
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