Kate Lindsey

Mezzosopranistin

© Yulia Oliver-Taylor

Die amerikanische Mezzosopranistin Kate Lindsey zählt zu den gefragtesten Sängerinnen ihres Fachs.

In der Spielzeit 2025/26 gab sie ihr Rollendebüt als Mélisande (Pelléas et Mélisande) unter Alain Altinoglu an der Wiener Staatsoper und war mit Schumanns Frauenliebe und -leben in einer szenischen Produktion von Tobias Kratzer an der Staatsoper Hamburg zu erleben. Darüber hinaus sang sie die Titelpartie in Glucks Iphigénie en Tauride an der Washington Concert Opera und Cherubino (Le nozze di Figaro) an der Bayerischen Staatsoper in München.

Auf dem Konzertpodium war sie mit ihrem Programm Thousands of Miles in der New Yorker Carnegie Hall, in einem Liederabend mit Helmut Deutsch im Wiener Konzerthaus, in Mahlers Zweiter Symphonie mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra unter Manfred Honeck in der Heinz Hall in Pittsburgh und in einem Liederabend beim New York Festival of Song zu hören. Vor ihren Auftritten in Salzburg als Komponist (Ariadne auf Naxos) und mit Thousands of Miles sang sie im Sommer 2026 in Berlioz’ L’Enfance du Christ mit dem Orquestra de la Comunitat Valenciana unter Mark Elder in Valencia und in einem Konzert mit dem Cuban-European Youth Orchestra unter Thomas Hengelbrock beim Bologna Festival.

In einem Doppelabend aus Weills Mahagonny-Songspiel und Die sieben Todsünden debütierte sie an der Mailänder Scala, wohin sie als Octavian (Der Rosenkavalier) unter Kirill Petrenko und als Adso da Melk in der Uraufführung von Francesco Filideis Il nome della rosa zurückkehrte. Sie verkörperte die Titelpartie in der Uraufführung von Olga Neuwirths Orlando, Donna Elvira (Don Giovanni), Nerone (L’incoronazione di Poppea), La Musica/Speranza (L’Orfeo) und Penelope (Il ritorno d’Ulisse in patria) an der Wiener Staatsoper, in deren neuer Spielstätte NEST sie zudem als Lee Miller in der Uraufführung von Maarten Seghers’ Lee Miller in Hitler’s Bathtub zu erleben war. An der Metropolitan Opera sang sie in mehr als 100 Vorstellungen Partien wie Cherubino, Hänsel (Hänsel und Gretel), Annio (La clemenza di Tito), Zerlina (Don Giovianni), Muse/Nicklausse (Les Contes d’Hoffmann), Nerone (Agrippina) und Idamante (Idomeneo).

Weitere Engagements umfassten Offred in Poul Ruders’ The Handmaid’s Tale an der English National Opera, die Titelpartie in Miranda (mit Musik von Purcell u.a.) in der Regie von Katie Mitchell an der Opéra Comique in Paris und Sister Helen in Jake Heggies Dead Man Walking an der Washington National Opera.

Ihre Diskografie umfasst die Alben Thousands of Miles mit Baptiste Trotignon, Arianna und Tiranno mit dem Ensemble Arcangelo unter Jonathan Cohen sowie das 2025 erschienene Album Samsara mit Éric Le Sage, auf dem sie Schumanns Frauenliebe und -leben und Faurés La Chanson d’Ève interpretiert.

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Stand: August 2026

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