Biografie

Karin Henkel

Stand: April 2021

Karin Henkel, geboren 1970 in Köln und aufgewachsen in Lübeck, begann als Regieassistentin am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, wo sie 1993 mit Coline Serreaus Hase Hase ihr Regiedebüt gab. Im selben Jahr wechselte sie ans Wiener Burgtheater zu Claus Peymann. Dort war sie zunächst Assistentin von George Tabori, ab 1994 auch Regisseurin. Von 1996 an inszenierte sie am Schauspielhaus Bochum bei Leander Haußmann; seit 1997 arbeitet sie an fast allen großen deutschsprachigen Bühnen, etwa am Schauspiel Stuttgart, Schauspiel Köln, Schauspielhaus Zürich, Thalia Theater Hamburg, Deutschen Theater Berlin sowie an den Münchner Kammerspielen. Mit Prokofjews Der Spieler an den Opernhäusern Gent und Antwerpen (2018) sowie La traviata am Grand Théâtre de Genève (2021) inszenierte Karin Henkel zum ersten Mal Musiktheater.

2018 wurde Karin Henkel mit Beute Frauen Krieg (Schauspielhaus Zürich, 2017) bereits zum siebten Mal zum Berliner Theatertreffen eingeladen – davor u.a. 2015 mit der am Deutschen Schauspielhaus entstandenen Inszenierung von Ibsens John Gabriel Borkman – und für ihre Arbeit mit dem Theaterpreis Berlin der Stiftung Preußische Seehandlung ausgezeichnet.

Außerdem inszenierte Karin Henkel in der Intendanz von Karin Beier am Deutschen Schauspielhaus Schuld und Sühne nach Dostojewski (2014/15), Eugene O’Neills Eines langen Tages Reise in die Nacht (2016/17) sowie Gerhart Hauptmanns Rose Bernd, eine Koproduktion mit den Salzburger Festspielen 2017.

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Fotos & Videos

Karin Henkel Regisseurin
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