Jonas Hacker
Tenor
Der Tenor Jonas Hacker stammt aus Lake Delton (Wisconsin) und erhielt seine umfangreiche Ausbildung an Institutionen wie der Academy of Vocal Arts in Philadelphia, der Wolf Trap Opera, dem Glimmerglass Festival und der Académie des Festival d’Aix-en-Provence. 2016 zählte er zu den Finalist·innen bei den Metropolitan Opera National Council Auditions.
Engagements der Saison 2025/26 umfassten Tamino in Barrie Koskys Inszenierung von Die Zauberflöte an der Norwegischen Nationaloper in Oslo, sein Debüt an der Metropolitan Opera in New York als Ein Hirte (Tristan und Isolde) und Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail) an der Bayerischen Staatsoper in München.
Engagements der jüngeren Zeit führten ihn als Alfredo (La traviata) an die Opéra Grand Avignon und ans Teatro Municipal de Santiago, als Tamino an die Estnische Nationaloper in Tallinn, als Kyle in Missy Mazzolis The Listeners an die Lyric Opera of Chicago und als Tom Rakewell (The Rake’s Progress) an die Des Moines Metro Opera in Indianola (Iowa). In den USA gastierte er darüber hinaus an Häusern wie der Dallas Opera, der Washington Concert Opera, der Opera San José und der Arizona Opera.
Von 2021 bis 2024 war er Ensemblemitglied an der Bayerischen Staatsoper, wo er Partien wie Tamino, Hylas (Les Troyens), Arbace (Idomeneo) und Sladek / Pierrino in Christoph Marthalers Fassung von Lehárs Giuditta verkörperte. Darüber hinaus war er als Tamino an der Staatsoper Hannover zu erleben und sang die Partie des Uriel in einer szenischen Produktion von Haydns Die Schöpfung an der Opéra national de Nancy-Lorraine.
Zu den Rollen, die er auf der Bühne verkörpert hat, zählen neben den schon genannten Ferrando (Così fan tutte), Fenton (Falstaff), Graf Almaviva (Il barbiere di Siviglia), Tebaldo (I Capuleti e i Montecchi), Mercure in Rameaus Platée, Laërte in Ambroise Thomas’ Hamlet, Timothy Laughlin in Gregory Spears’ Fellow Travelers, A Novice (Billy Budd) und der Prinz in Alma Deutschers Cinderella.
Auf dem Konzertpodium sang er die Tenorsolopartie in Händels Messiah mit dem Philadelphia Orchestra unter Yannick Nézet-Séguin (2018) und unter Jane Glover (2019); Messiah, Obadiah in Mendelssohns Elias und Beethovens 9. Symphonie mit dem Columbus Symphony Orchestra; Mozarts c-Moll-Messe mit dem Orchestre Métropolitain unter Nézet-Séguin; Mozarts Requiem und Bachs h-Moll-Messe mit Music of the Baroque unter Jane Glover sowie Bachs h-Moll-Messe und Kantate BWV 150 mit dem Philadelphia Orchestra unter Nézet-Séguin.
Mit Auszügen aus Deutschers Cinderella gab er 2019 sein Debüt in der Carnegie Hall in New York.