Isabelle Faust

Violine

© Felix Broede

Isabelle Faust begeistert ihr Publikum mit souveränen Interpretationen, geprägt von Tiefgründigkeit und intensivem Spiel. Dabei nähert sie sich jedem Werk mit Respekt und Verständnis für den musikgeschichtlichen Kontext wie auch für das authentische Instrumentarium.

Seitdem sie Preisträgerin des Internationalen Violinwettbewerbs Leopold Mozart und des Premio Paganini in Genua war, gastiert sie regelmäßig mit den bedeutendsten Orchestern der Welt wie den Berliner Philharmonikern, dem Boston Symphony Orchestra, dem NHK Symphony Orchestra in Tokio, dem Chamber Orchestra of Europe, Les Siècles und dem Freiburger Barockorchester. Enge Kollaborationen entstanden mit Dirigenten wie Giovanni Antonini, John Eliot Gardiner, Daniel Harding, Philippe Herreweghe, Jakub Hrůša, Klaus Mäkelä, François-Xavier Roth, Robin Ticciati und Simon Rattle.

Ihre künstlerische Neugier schließt alle Epochen und musikalischen Formationen ein. Neben den großen Violinkonzerten zählen hierzu Interpretationen von Schuberts Oktett auf historischen Instrumenten, György Kurtágs Kafka-Fragmente mit Anna Prohaska und Strawinskys L‘Histoire du Soldat mit Dominique Horwitz. Zudem hat sie sich um die zeitgenössische Musik verdient gemacht. Sie hat u. a. Werke von Peter Eötvös, Brett Dean, Ondřej Adámek und Rune Glerup sowie zuletzt im Mai 2026 Vito Žurajs Violinkonzert Desorption uraufgeführt.

Zu weiteren Höhepunkten der Saison 2025/26 zählten Auftritte beim Lucerne Festival, mit dem Orchestre de Paris, dem National Symphony Orchestra in Washington, der Sächsischen Staatskapelle Dresden und den Münchner Philharmonikern, Tourneen mit Les Siècles und dem Balthasar-Neumann-Ensemble sowie Residenzen beim WDR Sinfonieorchester, dem Philharmonischen Orchester Bergen und im Muziekgebouw in Amsterdam.

Kammermusikalisch war sie mit Kristian Bezuidenhout, mit ihrem langjährigen Duo-Partner Alexander Melnikov sowie gemeinsam mit Jörg Widmann, Jean-Guihen Queyras und Pierre-Laurent Aimard zu erleben.

Isabelle Fausts zahlreiche Einspielungen wurden mit Preisen wie dem Diapason d’Or, dem Gramophone Classical Music Award und dem Choc de l’année ausgezeichnet. Zu ihren wichtigen Einspielungen zählen Bachs Solo-Sonaten und Partiten sowie Beethovens und Bergs Violinkonzerte unter Claudio Abbado, Brittens Violinkonzert mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, die beiden Barockalben Il virtuoso, il poeta und Solo sowie Ligetis Violinkonzert mit Les Siècles, erschienen 2025 bei harmonia mundi.

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Stand: Juli 2026

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