Biografie

Ildar Abdrazakov

Stand: April 2022

Ildar Abdrazakov hat sich als einer der weltweit gefragtesten Bässe etabliert. 2001 gab er mit nur 25 Jahren sein Debüt an der Mailänder Scala. Seitdem gastiert er regelmäßig an den renommiertesten Opernhäusern, darunter die Metropolitan Opera in New York, die Wiener und die Bayerische Staatsoper sowie die Pariser Opéra. Als ebenso gefragter Konzertsänger ist er u.a. bei den BBC Proms und in der New Yorker Carnegie Hall zu erleben. Er arbeitet mit den bedeutendsten Dirigenten und Orchestern wie den Wiener Philharmonikern und dem Chicago Symphony Orchestra zusammen.
Die Spielzeit 2021/22 führte Ildar Abdrazakov als Basilio in einer Neuproduktion von Il barbiere di Siviglia an die Wiener Staatsoper, wo er auch die Titelrolle in Boris Godunow singt und im Juli 2022 als Selim (Il turco in Italia) an der Seite von Cecilia Bartoli auf der Bühne steht. Außerdem übernahm er die Partie des Banco (Macbeth) in der Saisoneröffnungsproduktion der Mailänder Scala und gestaltete dort auch einen Liederabend, gab als Gremin (Eugen Onegin) sein Debüt an der Opera Royal de Wallonie in Liège und kehrte er als Don Giovanni ans Moskauer Bolschoi-Theater sowie als Mustafa (L’italiana in Algeri) ans Opernhaus Zürich zurück. Darüber hinaus ist er als Attila in konzertanten Aufführungen von Verdis Oper am Royal Opera House, Covent Garden, zu hören.
Höhepunkte der vergangenen Spielzeiten waren die Eröffnung der Saison 2020/21 am Bolschoi-Theater als Filippo II (Don Carlo), Boris Godunow in einer Neuproduktion an der Opéra de Monte-Carlo, Attila und Silva (Ernani) an der Mailänder Scala, Banco, Figaro (Le nozze di Figaro), Assur (Semiramide) und Leporello (Don Giovanni) an der Met sowie Philippe II (Don Carlos) und Boris Godunow an der Pariser Opéra.
Sein Debüt bei den Salzburger Festspielen gab Ildar Abdrazakov 2009 in Rossinis Moïse et Pharaon unter Riccardo Muti. Seither ist er regelmäßig nach Salzburg zurückgekehrt und sang hier u.a. Méphistophélès (Faust), Mustafà, Méphistophélès in einer konzertanten Aufführung von La Damnation de Faust sowie die Basspartien in Verdis Requiem und Beethovens Missa solemnis, beide unter Muti.
Ildar Abdrazakov hat seine eigene Stiftung gegründet, um junge talentierte Musiker zu unterstützen und zu fördern. Seit 2018 organisiert er jährlich Festivals in Russland und lädt renommierte Sänger zu Konzerten und Meisterkursen ein.
Seit 2017 ist er Exklusivkünstler der Deutschen Grammophon, für die er im selben Jahr gemeinsam mit Rolando Villazón das Album Duets aufnahm. 2019 erschien sein hochgelobtes Soloalbum Verdi.

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Ildar Abdrazakov Sänger Bass
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