Biografie

Gregor Bloéb

Stand: Mai 2019

Gregor Bloéb wurde 1968 in Innsbruck geboren, wo er auch seine Schauspielausbildung absolvierte. Nach ersten Engagements am Münchner Residenztheater, am Staatstheater Nürnberg und am Volkstheater München spielte er 2003 in Shakespeares Was ihr wollt (Regie: Michael Sturminger) bei den Sommerspielen Perchtoldsdorf, 2005 in Happy End (Regie: Erhard Pauer) am Wiener Volkstheater und 2007 den Truffaldino in Carlo Goldonis Der Diener zweier Herren (Regie: Herbert Föttinger) am Theater in der Josefstadt sowie in Jules Vernes In 80 Tagen um die Welt (Regie: Werner Sobotka) beim Theatersommer Haag.

Von 2009 bis 2013 war Gregor Bloéb Intendant des Theatersommer Haag, wo er u. a. in der Titelrolle von Edmond Rostands Cyrano de Bergerac (Regie: Bettina Hering, 2009) und in der Erfolgsproduktion Jägerstätter des Theaters in der Josefstadt (Regie: Stephanie Mohr, 2013) zu sehen war. 2012 war er in Nick Whitbys Bearbeitung von Ernst Lubitschs Filmklassiker Sein oder Nichtsein (Regie: Peter Wittenberg) an den Wiener Kammerspielen zu sehen, 2015/16 am Akademietheater als Vater in Maja Haderlaps Engel des Vergessens, 2017 am Burgtheater als Florian Fett in Nestroys Liebesgeschichten und Heiratssachen und in der Spielzeit 2018/19 als Kandidat im gleichnamigen Stück von Carl Sternheim nach Flaubert, alle in der Regie von Georg Schmiedleitner.

Zu Gregor Bloébs zahlreichen Arbeiten für Fernsehen und Kino zählen u. a. Felix Mitterers Serienerfolg Die Piefke-Saga (1990–1993) sowie Single Bells (1998), O Palmenbaum (2000) und Muttis Liebling (2006) in der Regie von Xaver Schwarzenberger. Mehrfach war er in der Krimireihe Tatort und in Polizeiruf 110 zu sehen, daneben in Die Kommissarin, Der Bulle von Tölz, 4 Frauen und ein Todesfall, Die Landärztin und Landkrimi. Im Kino war er u. a. 2002 in Andreas Hofer – Die Freiheit des Adlers (Regie: Xaver Schwarzenberger), 2007 in Free Rainer (Regie: Hans Weingartner) und Keinohrhasen (Regie: Til Schweiger), 2013 in Quellen des Lebens (Regie: Oskar Roehler) und als Sigismund in der Ralph-Benatzky-Verfilmung Im weißen Rössl – Wehe Du singst! (Regie: Christian Theede) zu sehen; 2016 entstanden Der Gast (Regie: Houchang Allahyari), König Laurin (Regie: Matthias Lang) und Schweinskopf al dente (Regie: Ed Herzog); mit Sabine Derflinger arbeitete er im selben Jahr in Komplett von der Rolle und 2017 in Anna Fucking Molnar.

2013 erhielt Gregor Bloéb den Nestroy-Preis in der Kategorie „Bester Schauspieler“ für seine Darstellung des Franz Jägerstätter in Felix Mitterers Jägerstätter am Theater in der Josefstadt.

2014 war Gregor Bloéb in Georg Schmidleitners Inszenierung von Karl Kraus’ Die letzten Tage der Menschheit zum ersten Mal bei den Salzburger Festspielen zu Gast; die Produktion wechselte danach an das Wiener Burgtheater. 2017 spielte er Arthur Streckmann in Karin Henkels Inszenierung von Hauptmanns Rose Bernd an der Seite von Lina Beckmann; 2019 ist er bei den Salzburger Festspielen als Jedermanns guter Gesell/Teufel im Jedermann zu sehen.

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