Biografie

Gerti Drassl

Stand: Juli 2019

Gerti Drassl wurde 1978 in Bozen geboren. Sie absolvierte zunächst eine Ausbildung in klassischem Ballett sowie modernem Tanz und studierte Kunstgeschichte in Wien. 1998 wurde sie am Max Reinhardt Seminar Wien aufgenommen, wo sie ihre Schauspielausbildung 2002 abschloss. Seither spielt sie immer wieder am Theater in der Josefstadt in Wien und gastierte an diversen Bühnen, darunter am Stadttheater Bozen, Stadttheater Klagenfurt, Landestheater Niederösterreich sowie Schauspiel Dortmund. Zu ihren zahlreichen bisherigen Theaterrollen zählten u. a. Julia in Romeo und Julia (Stadttheater Bozen), Eve in Der zerbrochne Krug (Sommerspiele Kottingbrunn), Lisa in Der Schüler Gerber (Landestheater Niederösterreich), Marianne in Geschichten aus dem Wiener Wald (Sommerspiele Perchtoldsdorf), Julie in Liliom (Schloss-Spiele Kobersdorf) sowie am Theater in der Josefstadt Marie in Heimliches Geld, Heimliche Liebe, Hedwig in Die Wildente, Laura in Die Glasmenagerie, Barblin in Andorra und Nina in Die Möwe, Salome Pockerl in Der Talisman, Erna in Kasimir und Karoline und Franziska Jägerstätter in Jägerstätter; zuletzt war sie hier u. a. als Gina Ekdal in Die Wildente (2017) in der Regie von Mateja Koležnik zu sehen.
Gerti Drassl hat Rollen in zahlreichen Film-, Fernseh- und Hörfunkproduktionen übernommen und stand u. a. in Das Tagebuch der Anne Frank (Regie: Hans Steinbichler, 2015), Baumschlager (Regie: Harald Sicheritz, 2016), Angelo (Regie: Markus Schleinzer, 2017), Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein (Regie: Rupert Henning, 2017), Der Trafikant (Regie: Nikolaus Leytner, 2017) und Abbi Fede (Regie: Giorgio Pasotti, 2018) vor der Kamera; von 2014 bis 2017 spielte sie eine der Hauptrollen in der Serie Vorstadtweiber (Regie: Sabine Derflinger).
Zu ihren zahlreichen Auszeichnungen zählen u. a. 2003 der Nestroy-Preis in der Kategorie „Beste Nachwuchsschauspielerin“ (für Die Wildente), 2005 der Undine Award in der Kategorie „Beste weibliche Darstellerin“ (für Mein Vater, meine Frau und meine Geliebte), 2006 der Romy in der Kategorie „Shooting Star“, 2013 der Deutsche Schauspielerpreis als „Beste Schauspielerin“ (für ihre Rollen in Das Wunder von Kärnten und Spuren des Bösen), 2016 der Österreichische Filmpreis in der Kategorie „Beste weibliche Nebenrolle“ (für Ma Folie) und 2017 der Deutsche Schauspielerpreis als „Beste Schauspielerin in einer komödiantischen Rolle“ (für Vorstadtweiber). 2017 wurde sie für ihre Rolle in Mateja Koležniks Inszenierung der Wildente für den Nestroy-Preis in der Kategorie „Beste Schauspielerin“ nominiert.
Bei den Salzburger Festspielen ist Gerti Drassl 2019 zum ersten Mal zu Gast.

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Salzburger Festspiele Sommergäste Gerti Drassl
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