Gabriel Rollinson
Bariton
Der Bariton Gabriel Rollinson war Mitglied in den Opernstudios der Oper Frankfurt und der Bayerischen Staatsoper in München. Seitdem war er u.a. bei den Bregenzer und Salzburger Festspielen, in der Carnegie Hall in New York, an der Niederländischen Nationaloper in Amsterdam, der Staatsoper Berlin, beim Internationalen George Enescu Festival und bei der Schubertíada in Vilabertran zu erleben.
Er arbeitete mit Dirigenten wie Vladimir Jurowski und Sebastian Weigle zusammen und trat auf einer Europatournee mit Beethovens Missa solemnis mit dem Balthasar-Neumann-Chor und -Orchester unter Thomas Hengelbrock auf.
Seit 2023 ist er Ensemblemitglied am Staatstheater Mainz, wo er Partien wie Silvio (Pagliacci), Metternich in Arthur Honeggers und Jacques Iberts L’Aiglon, Hans in Udo Zimmermanns Weiße Rose und Ping (Turandot) verkörperte. In der Spielzeit 2025/26 folgten Frank/Fritz (Die tote Stadt), Dandini (La Cenerentola) und Papageno (Die Zauberflöte). Darüber hinaus gab er als Hannah Younger in Laura Kaminskys As One sein Debüt an der Semperoper Dresden.
In der Saison 2026/27 folgen in Mainz seine Rollendebüts als Ford (Falstaff), als Don Giovanni und als Robert Oppenheimer in John Adams’ Doctor Atomic. Außerdem übernimmt er die Basssolopartie in Aufführungen von Beethovens Missa solemnis mit dem MDR-Sinfonieorchester unter Dennis Russell Davis, mit dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg unter Paavo Järvi und beim Schleswig-Holstein Musik Festival.
Gabriel Rollinson studierte an der Manhattan School of Music, an der Hochschule für Musik und Theater und der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München sowie an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Weitere wichtige Impulse erhielt er von Brigitte Fassbaender, Rudolf Piernay, Thomas Hampson und Renée Fleming.
Als passionierter Liedsänger tritt er regelmäßig mit dem Pianisten Hartmut Höll auf. 2024 erschien ihr erstes gemeinsames Album mit Werken von William Grant Still. Darüber hinaus ist er auf Einspielungen von Damijan Močniks Johannes-Passion und von Verdis Attila unter Ivan Repušić zu hören. 2024 wurde er von der Zeitschrift Opernwelt als Nachwuchskünstler des Jahres nominiert.
Bei den Gesangswettbewerben Stanisław Moniuszko und Mirjam Helin wurde er jeweils mit dem Liedpreis ausgezeichnet.