Francesco Piemontesi

Klavier

© Camille Blake

Sensibilität und Poesie, Ausdruckskraft und Brillanz, dazu außergewöhnliche technische Fähigkeiten machen den Tessiner Pianisten Francesco Piemontesi zu einem der spannendsten Musiker unserer Zeit. Er gilt international als einer der führenden Interpreten des gesamten Klavierrepertoires vom Barock bis hin zur Musik von heute. Als Solist gastiert er bei den Spitzenorchestern rund um den Globus und ist gern gesehener Gast bei internationalen Festivals wie den BBC Proms und den Salzburger Festspielen.

Die Saison 2025/26 umfasste die Uraufführung von Beat Furrers ihm gewidmeten 2. Klavierkonzert mit dem Orchestre de la Suisse Romande und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks sowie Auftritte mit dem Mahler Chamber Orchestra, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Schwedischen und dem Finnischen Radio-Symphonieorchester, dem Royal Scottish National Orchestra, den Symphonieorchestern von Pittsburgh, Atlanta, Baltimore und Toronto sowie dem Seoul Philharmonic Orchestra.

Er arbeitete mit herausragenden Dirigent·innen wie Karina Canellakis, Elim Chan, Maxim Emelyanychev, Iván Fischer, Daniele Gatti, Mirga Gražinytė-Tyla, Daniel Harding, Paavo Järvi, Marek Janowski, Fabio Luisi, Joana Mallwitz, Zubin Mehta, Gianandrea Noseda, Antonio Pappano, Daniele Rustioni, Robin Ticciati, Thomas Søndergård, Nathalie Stutzmann und Lorenzo Viotti zusammen.

Auf der großen Bühne ebenso zu Hause wie in der Kammermusik, musiziert er regelmäßig mit Partner·innen wie Renaud Capuçon, Augustin Hadelich, Janine Jansen, Leonidas Kavakos, Daniel Müller-Schott und Jörg Widmann.

Er ist Exklusivkünstler beim Label Pentatone, für das er Werke von Liszt, Schönberg, Messiaen, Ravel, Bach und Schubert eingespielt hat. Mit der 2025 erschienenen Aufnahme des 2. Klavierkonzerts und der Intermezzi op. 117 unter Manfred Honeck begann er, Brahms in den Fokus zu stellen.

2024 arbeitete er mit dem Regisseur Jan Schmidt-Garre an dem Dokumentarfilm Die Alchemie des Klaviers, der die jeweiligen Zugänge zum Instrument, zu Klangfarbe und Form einiger der bedeutendsten Pianist·innen unserer Zeit beleuchtet.

Zu Francesco Piemontesis wichtigsten musikalischen Einflüssen zählen seine Lehrer Arie Vardi und Alfred Brendel sowie die französische Konzertpianistin Cécile Ousset.

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Stand: Juli 2026

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