Biografie

Ernst Raffelsberger

Stand: Juli 2019

Ernst Raffelsberger stammt aus Gmunden/Oberösterreich. Er studierte Musikpädagogik und Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien (Chorleitung bei Prof. Erwin Ortner) und anschließend Chordirigieren am Salzburger Mozarteum bei Prof. Walter Hagen-Groll. Von 1983 bis 1986 war er Kapellmeister der Wiener Sängerknaben. In dieser Zeit leitete er das Ensemble in Wien und auf Tourneen durch Europa, Südafrika, Kanada und die USA. Ab 1986 war Ernst Raffelsberger Chordirektor und Kapellmeister am Salzburger Landestheater (Mitwirkung bei der Salzburger Mozartwoche und den Salzburger Festspielen). 1989 wurde er von Donald Runnicles als Chordirektor und Kapellmeister an das Theater in Freiburg / Breisgau berufen.
Seit Herbst 1993 ist Ernst Raffelsberger am Opernhaus Zürich als Chordirektor engagiert. Dort hat er inzwischen über 100 Premieren betreut und mit vielen namhaften Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Vladimir Fedoseyev, John Eliot Gardiner, Daniele Gatti, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta und Franz Welser-Möst zusammengearbeitet. Gastspiele mit dem Opernhaus Zürich führten ihn nach Wien, London, Paris und Tokio. Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren diese Arbeit.
Seit 2012 war Ernst Raffelsberger bei den Salzburger Festspielen als Chordirektor der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor für die Einstudierungen in Die Zauberflöte (2012 und 2018), Così fan tutte, Le nozze di Figaro, Fidelio, Fierrabras, Il trovatore, Ernani, La bohème, Manon Lescaut, Carmen, Die Meistersinger von Nürnberg, Der Rosenkavalier, Die Liebe der Danae, Aida, Lady Macbeth von Mzensk, Wozzeck, Lucrezia Borgia und Pique Dame sowie im Konzertbereich für Strawinskys Psalmensymphonie, Berlioz’ Messe solennelle, Verdis Requiem, Haydns Jahreszeiten, Bruckners Te Deum und Schuberts Es-Dur-Messe verantwortlich. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Harnoncourt, Gatti, Welser-Möst, Simon Rattle, Riccardo Muti, Ingo Metzmacher, Valery Gergiev, Philippe Jordan, Gianandrea Noseda, Dan Ettinger, Ottavio Dantone, Marco Armiliato, Mariss Jansons, Vladimir Jurowski und Constantinos Carydis zusammen.

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