Biografie

Elsa Dreisig

Stand: August 2018

Die Sopranistin Elsa Dreisig hat französisch-dänische Wurzeln und studierte am Conservatoire national supérieur de musique et de danse in Paris. 2016 erhielt sie den ersten Preis beim renommierten Operalia-Gesangswettbewerb, wurde bei den Victoires de la Musique Classique als „sängerische Entdeckung“ ausgezeichnet und in der Kritikerumfrage der Zeitschrift Opernwelt zur Nachwuchskünstlerin des Jahres gewählt.
Schon 2015 hatte sie den zweiten Preis beim Königin-Sonja-Wettbewerb in Oslo und den ersten Preis sowie den Publikumspreis beim Wettbewerb „Neue Stimmen“ in Gütersloh gewonnen. Im selben Jahr wurde sie ins Opernstudio der Berliner Staatsoper und 2017 ins feste Ensemble dieses Hauses aufgenommen. Dort war sie u.a. als Pamina (Die Zauberflöte), Euridice (Orfeo ed Euridice) und Violetta (La traviata) sowie in Neuproduktionen als Diane (Hippolyte et Aricie), Gretchen in Schumanns Szenen aus Goethes Faust, Gretel (Hänsel und Gretel) und Natascha in der Uraufführung von Beat Furrers Violetter Schnee zu erleben. Im Januar 2017 gab sie als Pamina ihr Debüt an der Pariser Opéra, wohin sie als Lauretta (Gianni Schicchi), als Zerlina in einer Neuproduktion von Don Giovanni und als Elvira (I puritani) zurückkehrte.

Zu ihren jüngsten Gastengagements zählen auch Musetta (La bohème), ihr umjubeltes Rollendebüt als Massenets Manon am Opernhaus Zürich und Micaëla in einer Neuproduktion von Carmen beim Festival d’Aix-en-Provence.

Als Konzertsängerin unternahm Elsa Dreisig eine Europa-Tournee mit den Berliner Philharmonikern unter Simon Rattle mit Haydns Schöpfung, in deren Rahmen sie 2017 ihr Salzburger Festspieldebüt gab. Außerdem war sie auf einer Europa-Tournee mit dem London Symphony Orchestra in Beethovens Christus am Ölberge sowie mit der Staatskapelle Berlin, den Wiener und den Münchner Philharmonikern, dem Orchestre Français des Jeunes und dem West-Eastern Divan Orchestra zu hören. Dabei hat sie mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Fabio Luisi, Franz Welser-Möst, Massimo Zanetti und David Zinman zusammengearbeitet.
Elsa Dreisig nimmt exklusiv für Warner Classics / Erato auf. Ihr erstes Soloalbum, Miroir(s) (2018) wurde mit vielen Auszeichnungen bedacht. 2020 erschien ihr zweites, mit dem Pianisten Jonathan Ware aufgenommenes Soloalbum, Morgen. Sie ist auch in einer 2020 von Naxos veröffentlichten Aufnahme von Massenets Opéra-comique Don César de Bazan zu hören.

Elsa Dreisig ist Botschafterin des Projekts Opera for Peace. 2019 wurde ihr in Dänemark der Kulturpreis des Kronprinzenpaares verliehen.

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