Biografie

Christof Loy

Stand: Juli 2022

Christof Loy zählt zu den international gefragtesten Opern- und Schauspielregisseuren seiner Generation. Er erhielt zahlreiche Preise und Ehrungen, darunter der Deutsche Theaterpreis Der Faust 2008 als Bester Musiktheater-Regisseur für Così fan tutte in Frankfurt und den Olivier Award 2010 für Tristan und Isolde am Royal Opera House, Covent Garden. Bei den International Opera Awards wurde Peter Grimes in seiner Inszenierung am Theater an der Wien 2016 zur Neuproduktion des Jahres und Loy 2017 zum Regisseur des Jahres gekürt. Aus der Kritikerumfrage der Zeitschrift Opernwelt ging er 2003, 2004 und 2008 als Regisseur des Jahres hervor.

Christof Loy studierte Regie an der Folkwang-Hochschule seiner Heimatstadt Essen und Philosophie, Kunstgeschichte und Italienische Philologie in München. Seit 1990 als freischaffender Regisseur tätig, arbeitete er zunächst parallel in der Oper und im Sprechtheater, u. a. in Stuttgart und an den Münchner Kammerspielen. Ende der 1990er-Jahre verlagerte sich der Schwerpunkt seiner Arbeit zunehmend auf das Musiktheater, wo ihm mit seinem im Schauspiel geschulten psychologischen Blick fruchtbare Neuinterpretationen gelangen.

Wichtige Stationen seiner Arbeit waren die Deutsche Oper am Rhein, die Opéra La Monnaie in Brüssel und die Oper Frankfurt. Zu den Opernhäusern, mit denen ihn nunmehr eine langjährige Zusammenarbeit verbindet, gehören die Bayerische Staatsoper, das Theater an der Wien, die Niederländische Nationaloper in Amsterdam und das Opernhaus Zürich. Weitere Arbeiten führten Christof Loy an die Deutsche Oper Berlin und zum Glyndebourne Festival. 2007 gab er mit Haydns Armida sein Debüt bei den Salzburger Festspielen, wohin er für Theodora, Die Frau ohne Schatten, Ariodante und Così fan tutte zurückkehrte.

Zu Christof Loys neuesten Arbeiten zählen Zandonais Francesca da Rimini und Schrekers Der Schatzgräber an der Deutschen Oper Berlin, Rimski-Korsakows Die Nacht vor Weihnachten in Frankfurt, das Schubert-Projekt Eine Winterreise am Theater Basel sowie Salome an der Finnischen Nationaloper in Helsinki.

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Christof Loy Regie Regisseur
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