Christopher Maltman

Bariton

© Chris Singer

Der Grammy-Preisträger Christopher Maltman zählt zu den gefragtesten dramatischen Baritonen unserer Zeit und ist bei den Salzburger Festspielen, an der Royal Opera, Covent Garden, der Wiener, der Bayerischen und der Berliner Staatsoper, der Metropolitan Opera, der Mailänder Scala und auf vielen weiteren führenden Opernbühnen aufgetreten. Nachdem er sich zunächst als Mozart-Interpret — vor allem als Don Giovanni — einen Namen gemacht hatte, feierte er in jüngerer Zeit auch in Rollen wie Iago (Otello), Wotan (Der Ring des Nibelungen), Hans Sachs (Die Meistersinger von Nürnberg), Jochanaan (Salome), Scarpia (Tosca) sowie als Œdipe in Enescus gleichnamiger Oper große Erfolge.

Christopher Maltman beginnt die Spielzeit 2026/27 als Simone in Vasily Barkhatovs Neuproduktion von Zemlinskys Eine florentinische Tragödie in Wien, bevor er für Calixto Bieitos vollständigen Ring-Zyklus unter Pablo Heras-Casado an die Pariser Opéra zurückkehrt. Er gibt sein Rollendebüt als Jack Rance (La fanciulla del West) in einer Neuproduktion von Richard Jones an der Met, singt Wotan (Die Walküre) im Rahmen des neuen Ring der Osterfestspiele Salzburg mit Kirill Petrenko und den Berliner Philharmonikern und kehrt als Scarpia nach Covent Garden zurück. Auf dem Konzertpodium ist er mit Lise Davidsen in einem Wagner-Konzert im Palau de les Arts in Valencia zu erleben und gibt sein Rollendebüt als Herzog Blaubart (Herzog Blaubarts Burg) an der Ungarischen Staatsoper. Außerdem ist er mit Liederabenden bei Leeds Song, in der Library of Congress in Washington und beim Litomyšl Festival zu Gast.

In der Spielzeit 2025/26 gab Christopher Maltman Rollendebüts in der Titelrolle von Der fliegende Holländer bei einem Gastspiel der Bayerischen Staatsoper in Shanghai und als Wanderer in Barrie Koskys Neuproduktion von Siegfried an Covent Garden. Weitere Höhepunkte der Saison waren Don Pizarro in einer Neuproduktion von Fidelio, Scarpia und Don Alfonso in Wien, Scarpia in Berlin sowie weitere Auftritte als Wagners Holländer bei den Tiroler Festspielen Erl und in konzertanten Aufführungen mit dem West Australian Symphony Orchestra. Als Konzertsänger war er in Schönbergs Ein Überlebender aus Warschau unter Riccardo Chailly an der Mailänder Scala und in Elgars The Dream of Gerontius mit dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra zu hören.

Zu seinen jüngeren Opernengagements zählen auch seine Rollendebüts als Hans Sachs in Berlin und als Jupiter (Die Liebe der Danae) in München, Wotan (Das Rheingold und Die Walküre) und Leporello (Don Giovanni) an Covent Garden, Jochanaan in Hamburg, Sharpless (Madama Butterfly) an der Pariser Opéra, Escamillo (Carmen), Don Alfonso, Leporello und Mandryka (Arabella) in Wien, Scarpia und Rigoletto in Berlin, Iago in München, Graf Luna (Il trovatore) in Washington, Amfortas (Parsifal) in Genf, Ford (Falstaff) an der Met und Wotan (Die Walküre) in Neapel.

Auf dem Konzertpodium war Christopher Maltman in einem vielfältigen Repertoire mit Orchestern wie dem Philharmonia Orchestra, dem BBC Symphony Orchestra, dem Orchestra of the Age of Enlightenment, dem London Symphony Orchestra, dem Concentus Musicus Wien, den Münchner Philharmonikern, der Filarmonica della Scala, der Staatskapelle Dresden, dem Orchestre de Paris, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Cleveland Orchestra, dem Boston Symphony Orchestra, dem Los Angeles Philharmonic Orchestra und dem New York Philharmonic Orchestra zu hören. Dabei arbeitete er mit zahlreichen bedeutenden Dirigenten zusammen, u. a. mit James Conlon, Colin Davis, Christoph von Dohnányi, John Eliot Gardiner, Valery Gergiev, Daniel Harding, Nikolaus Harnoncourt, Tadaaki Otaka, Yannick Nézet-Séguin, Simon Rattle, Esa-Pekka Salonen und Franz Welser-Möst.

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Stand: August 2026

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