Céline Scheen

Sopran

Céline Scheen Sopran
© Michal Nowak 2021

Die belgische Sopranistin Céline Scheen erlangte internationale Aufmerksamkeit durch die vielbeachtete Musikaufnahme zu Gérard Corbiaus Film Le Roi danse mit der Musica Antiqua Köln unter Reinhard Goebel. Seither wirkte sie regelmäßig in Opernproduktionen mit und ist auf renommierten Konzertbühnen zu Gast.

Höhepunkte der Saison 2025/26 beinhalteten Auftritte mit André Henrich beim Festival Oude Muziek Utrecht und mit Christina Pluhar und L’Arpeggiata in Rouen und am MusikTheater an der Wien. Gemeinsam kehren sie zu den Salzburger Pfingstfestspielen zurück und treten im Herbst 2026 mit Purcells Dido and Aeneas am Müpa Budapest auf.

Sie arbeitete mit Barockensembles wie dem Ricercar Consort unter Philippe Pierlot, der Cappella Mediterranea unter Leonardo García-Alarcón, dem Ensemble La Fenice unter Jean Tubéry, dem La Cetra Barockorchester Basel unter Andrea Marcon sowie Le Concert des Nations unter Jordi Savall.

Seit 2010 besteht eine intensive Zusammenarbeit mit Christophe Rousset und Les Talens Lyriques, seit 2016 eine ebensolche mit Christina Pluhar und L’Arpeggiata, die u. a. zu Auftritten in der New Yorker Carnegie Hall führte.

Wichtige Opernauftritte beinhalteten Glucks Alceste, Cavallis Eliogabalo und Mozarts Die Zauberflöte unter René Jacobs an der Monnaie in Brüssel, die Uraufführung von John Blows Venus and Adonis am Théâtre de Caen, Philonoé in Lullys Bellérophon, Zerlina (Don Giovanni), Frasquita (Carmen), Thérèse (Les Mamelles de Tirésias), Haydns Lo speziale sowie Menottis The Telephone, or L’Amour à trois.

Zu ihrem Konzertrepertoire zählen u. a. Bachs Johannes-Passion, Faurés Requiem, Mozarts Krönungsmesse und Carl Orffs Carmina Burana.

Sie war an Einspielungen wie Charpentiers La Descente d’Orphée aux enfers mit dem Ensemble Desmarest unter Ronan Khalil, Monteverdis Vespro della Beata Vergine mit Pygmalion unter Raphaël Pichon sowie Alla Napoletana, La Torre del Oro, Himmelsmusik und Wonder Women mit Christina Pluhar und L’Arpeggiata beteiligt. Mit dem Gambisten Philippe Pierlot gab sie die Solo-Alben Dolcissimo Sospiro (2024) und Lagrime (Februar 2026) heraus.

Céline Scheen studierte am Konservatorium in Mons, der Chapelle Musicale Reine Elisabeth in Brüssel und der Guildhall School of Music in London. Seit 2019 ist sie Professorin am Conservatoire royal de Liège.

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Stand: Mai 2026

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