Biografie

Caroline Peters

Stand: Juli 2020

Caroline Peters schloss ihr Schauspielstudium an der Hochschule des Saarlandes für Musik und Theater in Saarbrücken ab. Schon während ihres letzten Studienjahres wurde sie von Andrea Breth an die Berliner Schaubühne engagiert. Es folgten Engagements an alle wichtigen deutschsprachigen Bühnen. Sie spielt an den Schauspielhäusern Hamburg, Köln und Zürich, an der Berliner Volksbühne sowie am Burgtheater in Wien, an dem sie seit 2004 Ensemblemitglied ist und wo sie zuletzt in den Uraufführungen von Elfriede Jelineks Schwarzwasser (Regie: Robert Borgmann), René Polleschs Deponie Highfield in dessen Regie im Rahmen der Wiener Festwochen und in der mit Gesine Danckwart erarbeiteten szenischen Installation Theblondproject zu sehen war.

Ihre temporeichen, präsenten und klugen Abbilder menschlicher Motive machen sie zu einer gefragten Schauspielerin für Film und Theater. Caroline Peters ist eine Meisterin des Timings. Mühelos wechselt sie von einfühlsamen Betrachtungen zu furiosen Auftritten. Das Feuilleton schätzt ihr besonderes und genaues Spiel, mit dem sie sich in ihren Rollen ausdrucksstark zwischen den Genres bewegt. Es zeugt von einem ausgesprochenen Gefühl und einer sensiblen Intelligenz für die ambivalenten Beweggründe ihrer Charaktere. Am Theater waren und sind es die Zusammenarbeiten mit Barbara Frey, Dimiter Gotscheff, Karin Beier, Luc Bondy, Nicolas Stemann und René Pollesch, im Film mit Adolf Winkelmann, Arne Feldhusen, Dieter Wedel und Isabel Kleefeld sowie die Hauptrolle in dem Publikumserfolg Mord mit Aussicht, für die sie gefeiert wird.

Caroline Peters wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Adolf-Grimme-Preis (2007), dem Ulrich-Wildgruber-Preis (2012) und dem Bayerischen Fernsehpreis (2013). 2016 wurde sie mit dem Deutschen Schauspielerpreis als „Beste Schauspielerin in einer komödiantischen Rolle“ und 2018 für ihre herausragende schauspielerische Leistung in Hotel Strindberg mit dem Nestroy-Preis geehrt. 2016 und 2018 wurde Caroline Peters von der Fachzeitschrift Theater heute als „Theaterschauspielerin des Jahres“ ausgezeichnet.

Bei den Salzburger Festspielen war Caroline Peters 2005 in der Uraufführung von René Polleschs Cappuccetto Rosso zum ersten Mal zu Gast. Es folgten Rosalie in Martin Kušejs Inszenierung von Johann Nestroys Höllenangst (2006) und 2018 ihre Mitwirkung in der Lesung aus der rhythmisierten Prosa von David Grossman Aus der Zeit fallen. 2019 war sie in der Uraufführung von Theresia Walsers Die Empörten (Regie: Burkhard C. Kosminski) zu sehen. 2020 übernimmt sie erstmals die Rolle der Buhlschaft im Jedermann.

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Caroline Peters Schauspielerin
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