Bogdan Volkov

Tenor

© Monika Rittershaus

Bogdan Volkov zählt zu den gefragtesten lyrischen Tenören seiner Generation und gastiert regelmäßig an führenden internationalen Opernhäusern.

Zu seinen Engagements der Spielzeit 2025/26 zählten Don Ottavio (Don Giovanni), Chevalier de la Force (Dialogues des Carmélites) und Lenski (Eugen Onegin) an der Wiener Staatsoper, Tamino (Die Zauberflöte) an der Berliner Staatsoper, Lenski an der Pariser Opéra, Vaudémont (Iolanta) an der Opéra de Rouen und Ferrando (Così fan tutte) am Opernhaus Zürich.

Nach seiner Rückkehr zu den Salzburger Festspielen als Ferrando ist Bogdan Volkov in der Saison 2026/27 als Don Ottavio
an der Royal Opera, Covent Garden, als Nemorino (L’elisir d’amore) an der Wiener Staatsoper, als Kudrjaš (Káťa Kabanová) am Teatro Real in Madrid, als Lewko in Rimski-Korsakows Die Mainacht an der Opéra de Lyon sowie als Solist in Haydns Die Schöpfung mit dem Boston Symphony Orchestra zu erleben.

Höhepunkte der jüngeren Spielzeiten waren u. a. Don Ottavio, Ferrando und Lenski an der Wiener Staatsoper, Tamino und Alfredo (La traviata) an der Berliner Staatsoper, Lenski am Teatro Real und der Staatsoper Hamburg sowie Zarewitsch Gwidon in Rimski-Korsakows Das Märchen vom Zaren Saltan am Teatro Real und der Monnaie in Brüssel. Sein Salzburger Festspieldebüt gab Bogdan Volkov 2020 als Ferrando in Christof Loys Neuproduktion von Così fan tutte. 2024 feierte er in Salzburg einen besonderen Erfolg als Fürst Myschkin in Weinbergs Der Idiot in der Regie von Krzysztof Warlikowski und unter der musikalischen Leitung von Mirga Gražinytė-Tyla.

Bogdan Volkov studierte Gesang am Glier-Institut für Musik in Kyjiw. 2013 schloss er seine Ausbildung an der Nationalen Tschaikowski-Musikakademie der Ukraine ab. Anschließend absolvierte er das Ausbildungsprogramm des Moskauer Bolschoi-Theaters, in dessen Ensemble er danach aufgenommen wurde. In den Jahren 2022 und 2023 war er Ensemblemitglied der Berliner Staatsoper, wo er bereits 2019 als Don Antonio in Prokofjews Die Verlobung im Kloster unter Daniel Barenboim debütiert hatte.

Bogdan Volkov gewann 2015 den Ersten Preis sowie den Publikumspreis bei der Paris Opera Competition und 2016 den Zweiten Preis bei Plácido Domingos Operalia-Wettbewerb. 2025 wurde er von der Zeitschrift Opernwelt als Sänger des Jahres ausgezeichnet.

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Stand: August 2026

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