Biografie

Bachchor Salzburg

Stand: Juli 2022

Sopran Mercédesz Gulyás, Elisabeth Hillinger, Celina Hubmann, Seung Hyun Kim, Marie-Stephanie Kolb, Yasuyo Asano, Marina Novitskaya, Stefanie Regner, Laura Thaller, Nicole Younes
Alt Ursula Brandstätter, Kristina Felber, Stefanie Hiesel, Cécile Kinsky, Ulrike Martin-Paul, Sinja Maschke, Amelie Peters, Andrea Petzel, Petra Plattner, Christina Schönmayr
Tenor Stefan Adamski, Adair Araujo Valenzuela, Benedikt Barth, Daniel Dombo, Hyuenmin Lee, Hubert Lepka, Akihiro Nagaki, Clemente Prudencio, Joseph Spratt, Valentin Trandafir
Bass Valentin Bedrich, Jinghong Chen, Gregor Faistauer Di Guan, Daniel Kranawitter, Dominik Milewski, David Neumann, Antoni Pikuta, Filippo Turkheimer, Emil Ugrinov

Der Bachchor Salzburg wurde 1983 gegründet und hat sich in den knapp 40 Jahren seines Bestehens zu einem führenden Vokalensemble im österreichischen und internationalen Musikleben entwickelt. Der Chor ist regelmäßig bei den Salzburger Festspielen zu Gast und feierte hier in zahlreichen Konzerten, aber auch in szenischen Produktionen umjubelte Erfolge: Höhepunkte bildeten u. a. Idomeneo, Theodora, die Uraufführung von Thomas Adès’ The Exterminating Angel sowie Ariodante und Alcina. Zudem ist der Chor ein fester künstlerischer Partner der Salzburger Mozartwoche, bei der er zuletzt in Lucio Silla, Orfeo ed Euridice, Die Entführung aus dem Serail und Thamos auf der Bühne stand. Bei den Osterfestspielen Salzburg war er unter Christian Thielemann in Tosca und Die Meistersinger von Nürnberg zu erleben. Gastspiele führten den Chor u. a. in den Wiener Musikverein, das Brucknerhaus Linz, das Amsterdamer Concertgebouw, das Konzerthaus Berlin, zu den Händel-Festspielen in Halle und Göttingen, zum Enescu-Festival in Bukarest, zum Borusan Istanbul Philharmonic Orchestra sowie nach Frankreich, Italien, Griechenland, Spanien und in die Schweiz. 2019 sang der Chor in Mahlers 8. Symphonie unter Kirill Petrenko im Bregenzer Festspielhaus. Zu den jüngsten Höhepunkten zählte eine auch im Fernsehen übertragene Aufführung von Mozarts Requiem mit der Staatskapelle Dresden unter Christian Thielemann bei den pandemiebedingt in den Herbst 2021 verschobenen Osterfestspielen Salzburg.

Dank seiner variablen Besetzung und stilistischen Flexibilität kann sich der Bachchor Salzburg einem vielfältigen Repertoire widmen, das von der Vokalpolyphonie der Renaissance über die großen Oratorien aus Barock, Klassik und Romantik bis zu Werken des 20. Jahrhunderts reicht. Auch mit Interpretationen zeitgenössischer Musik, darunter Uraufführungen von Komponisten wie Georg Friedrich Haas und Mauricio Sotelo, fand er internationale Beachtung.

Neben der Mozartpflege bildet der A-cappella-Gesang mit einer eigenen Konzertreihe unter dem Titel Chorage® einen Schwerpunkt der künstlerischen Arbeit des Chors. Auch im A-cappella-Bereich umfasst das Repertoire über fünf Jahrhunderte: So beeindruckte der Chor mit regelmäßigen Aufführungen von Thomas Tallis’ 40-stimmiger Motette Spem in alium in der Stiftskirche St. Peter in Salzburg ebenso wie mit Werken von György Ligeti und Beat Furrer beim Festival Dialoge der Internationalen Stiftung Mozarteum.

Der Bachchor Salzburg ist unter vielen herausragenden Dirigenten und mit so renommierten Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, dem Mozarteumorchester und der Camerata Salzburg, Les Musiciens du Louvre, dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien und dem Orquesta Sinfónica Simón Bolívar de Venezuela aufgetreten. Eine kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet den Chor mit Ivor Bolton, Leopold Hager, Andrés Orozco-Estrada, Hans Graf, Gianluca Capuano, Ádám Fischer, Sascha Goetzel, Christian Thielemann und Ingo Metzmacher.

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