Anthony Robin Schneider

Bass

© Maryna Rudenok

Der österreichisch-neuseeländische Bass Anthony Robin Schneider war von 2019 bis 2024 Ensemblemitglied der Oper Frankfurt, wo er u. a. in der Titelrolle in Händels Hercules, als König Heinrich (Lohengrin), Bartolo (Le nozze di Figaro), Großinquisitor (Don Carlo) und Sparafucile (Rigoletto) zu erleben war.

Von 2021 bis 2024 sang er Fafner (Das Rheingold, Siegfried) und Hunding (Die Walküre) in Brigitte Fassbaenders Inszenierung von Wagners Ring bei den Tiroler Festspielen Erl, wo er 2023 auch in Bruckners Te Deum und Rossinis Stabat Mater zu hören war.

Gastengagements der vergangenen Spielzeiten umfassten darüber hinaus Fafner (Das Rheingold) am Staatstheater Braunschweig, Sarastro (Die Zauberflöte) an der Semperoper Dresden und der Houston Grand Opera, König Heinrich unter Lorenzo Viotti an der Niederländischen Nationaloper in Amsterdam sowie der Pfleger des Orest (Elektra) mit den Berliner Philharmonikern unter Kirill Petrenko in Baden-Baden und Berlin.

Außerdem sang er den Schatten Hectors (Les Troyens) in der Regie von David McVicar an der Wiener Staatsoper, Truffaldin (Ariadne auf Naxos) an der Santa Fe Opera und beim Cleveland Orchestra und Doktor (Wozzeck) bei der Canadian Opera Company in Toronto. Als Soljony in Eötvös’ Drei Schwestern gab er im Sommer 2025 sein Salzburger Festspieldebüt.

Auf dem Konzertpodium sang er in Mozarts Requiem mit dem Cleveland Orchestra, in Beethovens 9. Symphonie mit dem hr-Sinfonieorchester und dem New Zealand Symphony Orchestra, in Händels Messiah mit dem Edmonton Symphony Orchestra und dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, in Haydns Die Schöpfung mit dem Frankfurter Opern- und Museumsorchester sowie in Verdis Requiem mit dem Concertgebouw-Orchester unter Viotti.

Engagements der Spielzeit 2025/26 umfassten Méphistophélès in einer konzertanten Aufführung von Gounods Faust im Concertgebouw in Amsterdam, Sarastro an der Semperoper und am Theater Basel, Bartolo (Le nozze di Figaro) an der Niederländischen Nationaloper, König Heinrich am Teatro La Fenice in Venedig und Tiresias in einer konzertanten Aufführung von Oedipus Rex in Bozen sowie Beethovens Missa solemnis mit der Staatskapelle Halle und dem Konzertchor Leipzig in Pisa, Rossinis Stabat Mater mit dem Monteverdi Choir in London und Verdis Requiem bei den Dresdner Musikfestspielen.

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Stand: August 2026

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