Biografie

Anne Sofie von Otter

Stand: August 2019

Die schwedische Mezzosopranistin Anne Sofie von Otter ist eine der am häufigsten auf CD- und DVD-Aufnahmen verewigten Sängerinnen ihrer Generation. Ihre außerordentlich umfangreiche Diskografie umspannt ihre über 30-jährige Karriere. Aus ihrer langjährigen Exklusiv-Partnerschaft mit der Deutschen Grammophon gingen eine Vielzahl hochgelobter Aufnahmen hervor; ihre 2013 erschienene Doppel-CD Douce France wurde mit dem Grammy in der Kategorie Klassisches Sologesangsalbum ausgezeichnet.

Ihr sich stetig erweiterndes Repertoire hat in ihrer internationalen Karriere eine entscheidende Rolle gespielt. Zu ihren jüngsten Auftritten gehören Leocadja Begbick (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny) am Royal Opera House, Covent Garden, Madame de Croissy (Dialogues des Carmélites) an der Königlichen Oper in Stockholm, Geneviève (Pelléas et Mélisande) an der Pariser Opéra, Gräfin Geschwitz in Christoph Marthalers Inszenierung von Lulu an der Staatsoper Hamburg und die alte Dame in Barrie Koskys Inszenierung von Candide an der Komischen Oper Berlin. Anne Sofie von Otter wirkte auch an Uraufführungen mit, u. a. 2016 als Leonora in Thomas Adès’ The Exterminating Angel bei den Salzburger Festspielen, die im folgenden Jahr auch an Covent Garden zu sehen war, sowie 2017 als Charlotte in Sebastian Fagerlunds Höstsonaten in Helsinki.

Als viel gefragte Konzertsängerin ist Anne Sofie von Otter auf den Konzertpodien der ganzen Welt zu Gast. Sie war u. a. in Mahlers Das Lied von der Erde in einem Konzert mit Jonas Kaufmann und den Berliner Philharmonikern unter Claudio Abbado, das auch im Fernsehen übertragen wurde, sowie in einem Konzertprogramm des Finnischen Radiosymphonieorchesters unter Hannu Lintu mit neuen Arrangements von Sibelius-Liedern anlässlich des 150. Geburtsjubiläums des Komponisten zu hören.

In der Spielzeit 2019/20 wird sie ihr Rollendebüt als Gräfin in David Martons Neuinzenierung von Pique Dame am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel geben. Konzertengagements führen sie zum Schwedischen Radiosymphonieorchester unter Daniel Harding mit Mahlers 3. Symphonie, zum Philharmonischen Orchester Helsinki unter Susanna Mälkki mit Zemlinskys Sechs Gesängen nach Texten von Maurice Maeterlinck sowie zu Liederabenden in die Wigmore Hall in London und am Teatro Massimo di Palermo. Außerdem wird sie ihr neues, mit Barrie Kosky erarbeitetes Programm Ich wollt’, ich wär’ ein Huhn! mit populären Berliner Liedern der 1920er- und 1930er-Jahre präsentieren.

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Mezzosopran Anne Sofie von Otter
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