Biografie

Anna Prohaska

Stand: Juli 2022

Die mehrfach ausgezeichnete österreichisch-englische Sopranistin Anna Prohaska debütierte 18-jährig an der Komischen Oper Berlin als Flora (The Turn of the Screw) und bald darauf an der Staatsoper Unter den Linden, mit der sie seit ihrem 20. Lebensjahr eng verbunden ist. Seither hat eine außergewöhnliche internationale Karriere sie an einige der bedeutendsten Opernhäuser der Welt und zu herausragenden Orchestern geführt. Sie gastierte u. a. an der Mailänder Scala, dem Royal Opera House, Covent Garden, der Pariser Opéra, der Staatsoper Hamburg, der Bayerischen Staatsoper, am Theater an der Wien und beim Festival d’Aix-en-Provence.

Anna Prohaska ist regelmäßig zu Gast bei den Salzburger Festspielen und war hier als Vitellia, Zerlina, Despina, Susanna und Reimanns Cordelia (Lear) sowie in Luigi Nonos Al gran sole carico d’amore und in zahlreichen Konzerten zu erleben.

Anna Prohaska konzertierte als Solistin mit den Berliner Philharmonikern unter Rattle, Harding und Abbado, den Wiener Philharmonikern unter Boulez, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Jansons, Harding, Blomstedt und Nézet-Séguin, dem London Symphony Orchestra unter Rattle, dem Los Angeles Philharmonic Orchestra unter Dudamel, dem Cleveland Orchestra unter Welser-Möst und dem Boston Symphony Orchestra unter Dohnányi. In den letzten Saisonen war sie u. a. Artist in Residence im Konzerthaus Dortmund, der Alten Oper Frankfurt und der Philharmonie Luxembourg.

Zu den Höhepunkten der Saison 2020/21 zählten neben ihrem Rollendebüt als Vitellia (La clemenza di Tito) bei den Salzburger Pfingstfestspielen Ännchen (Der Freischütz) an der Bayerischen Staatsoper und Merab (Saul) am Theater an der Wien. Anna Prohaska wirkte außerdem als Artist in Residence im Konzerthaus Berlin, wo sie u. a. in Pergolesis Stabat Mater mit Philippe Jaroussky unter Andrea Marcon zu hören war. Weitere Höhepunkte bildeten Brittens Les Illuminations mit dem Mahler Chamber Orchestra in der Hamburger Elbphilharmonie, ein Konzert mit Werken von Haydn und Mozart unter Ádám Fischer am Teatro del Maggio Musicale in Florenz und Auftritte mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester unter Alan Gilbert.

In der Saison 2021/22 war Anna Prohaska als Susanna (Le nozze di Figaro) unter Barenboim, als Aricie (Hippolyte et Aricie) und in Schumanns Das Paradies und die Peri unter Rattle sowie als Euridice (Orfeo ed Euridice) und Anna Reich (Die lustigen Weiber von Windsor) an der Berliner Staatsoper zu erleben. Sie absolvierte weitere Auftritte als Ännchen an der Bayerischen Staatsoper und sang die Susanna am Teatro Nuovo Giovanni da Udine. Außerdem war sie auf Tourneen mit dem Ensemble il Pomo d’Oro zu hören und stellte –mit Nicholas Altstaedt und Francesco Corti als Babylon Trio – ihr neues gemeinsames Programm, Witch of Endor, beim Musikfest Berlin vor.

Zu Anna Prohaskas Diskografie zählen eine Reihe von Solo-CDs: Auf Sirène (2011), Enchanted Forest (2013) und Behind the Lines (2014) für Deutsche Grammophon folgten vier Alben für Alpha Classics, die ebenfalls die Spitze der Klassik-Charts erreichten: Serpent & Fire mit Il Giardino Armonico, Paradise Lost mit Julius Drake, Bach: Redemption mit der lautten compagney und zuletzt Celebration of Life in Death mit La Folia und Robin Peter Müller.

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Anna Prohaska Sopranistin
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