Biografie

Anna Maria Chiuri

Stand: August 2019

Die italienische Mezzosopranistin Anna Maria Chiuri studierte am Boito-Konservatorium in Parma und vervollkommnete ihre Technik anschließend bei Franco Corelli. Als eine der gefragtesten Mezzosopranistinnen im italienischen, deutschen und französischen Repertoire ist sie regelmäßig an führenden Opernhäusern innerhalb und außerhalb Italiens zu Gast.

Ihr Repertoire ist äußerst umfangreich: So sang sie u.a. Fricka (Das Rheingold und Die Walküre) am Teatro Massimo in Palermo, Eboli (Don Carlo) unter Gianandrea Noseda am Teatro Regio in Turin und unter Fabio Luisi an der Mailänder Scala, Kly­tämnestra (Elektra) unter Gustav Kuhn und He­ro­dias (Salome) unter Nikša Bareza in Bozen, Modena, Ferrara und Piacenza, Amneris (Aida) unter Paolo Arrivabeni und Ulrica (Un ballo in maschera) unter Massimo Zanetti an der Opéra Royal de Wallonie in Liège, Mrs. Quickly (Falstaff) in einer konzertanten Aufführung unter Zubin Mehta in Tel Aviv, Azucena (Il trovatore) am Teatro La Fenice in Venedig, Annina (Der Rosenkavalier) unter Mehta beim Maggio Musicale Fiorentino, die Fürstin von Bouillon (Adriana Lecouvreur) am Teatro Regio in Turin und Preziosilla (La forza del destino) beim Ma­cerata Opera Festival sowie Frugola, die Fürstin und Zita in Puccinis Trittico unter Riccardo Chailly an der Mailänder Scala. Ihr Salzburger Festspieldebüt gab sie 2018 als Herodias unter Franz Welser-Möst.

Zu ihren künftigen Engagements zählen Il trittico beim Maggio Musicale Fiorentino, Herodias und Eine Frau in Nonos Intolleranza 1960 an der Scala, Amneris am Teatro San Carlo in Neapel, Eboli am New National Theatre in Tokio, Leonora (La favorita) in Pia­cenza und Barbara in Korngolds Violanta in Turin. Außerdem wird sie in einer Aufnahme von Dallapiccolas Il prigioniero mit dem Dänischen Radio-Symphonieorchester die Rolle der Mutter übernehmen.

Zu Anna Maria Chiuris Erfolgen auf dem Konzertpodium zählen Beethovens 9. Symphonie beim Festival Mostly Mozart im New Yorker Lincoln Center und am Teatro Regio in Turin, Verdis Requiem im Rudolfinum in Prag und in Washington, Bruckners Te Deum unter Mehta beim Maggio Musicale Fiorentino, Mendelssohns Sommernachtstraum unter Yuri Temirkanov am Teatro Regio in Parma, Mozarts Requiem unter Mehta in Florenz, Mahlers Lied von der Erde mit den Belgrader Philharmonikern und der Filar­monica Arturo Toscanini, Wagners Wesendonck-Lieder beim Ravello Festival, Mahlers 4. Symphonie mit I Virtuosi Italiani in Verona sowie Mahlers Kindertotenlieder und Lieder eines fahrenden Gesellen unter Michele Mariotti im Auditorium Paganini in Parma.

 

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