Andrè Schuen

Bariton

© Christian Leopold

Der Bariton Andrè Schuen stammt aus La Val in Südtirol, wo er dreisprachig — ladinisch, italienisch und deutsch — aufwuchs. Er begann seine musikalische Laufbahn zunächst als Cellist, bevor er sich für ein Gesangsstudium an der Universität Mozarteum in Salzburg entschied, wo Horiana Brănișteanu und Wolfgang Holzmair seine prägenden Lehrer waren. Heute ist er weltweit als Opern-, Konzert- und Liedsänger gefragt.

Opernengagements führen Andrè Schuen regelmäßig an so renommierte Häuser wie die Bayerische und die Wiener Staatsoper, die Royal Opera, Covent Garden, das Teatro Real in Madrid und die Mailänder Scala sowie zu den Salzburger Festspielen und den Festivals in Aix-en-Provence und Luzern. In der Spielzeit 2025/26 sang er u a. Graf Almaviva (Le nozze di Figaro) unter Bertrand de Billy auf einer Japan-Tournee der Wiener Staatsoper und unter Giovanni Antonini am Teatre del Liceu in Barcelona, Donner (Das Rheingold) unter Alexander Soddy bzw. Simone Young an der Mailänder Scala, Ford (Falstaff) an der Berliner Staatsoper und Posa (Don Carlo) an der Deutschen Oper Berlin.

Höhepunkte auf der Opernbühne waren in jüngerer Zeit auch Graf Almaviva bei den Salzburger Festspielen 2023, Wolfram (Tannhäuser) in München, Sharpless (Madama Butterfly) an Covent Garden und Don Giovanni unter Simon Rattle beim Festival d’Aix-en-Provence 2025.

Als Konzertsänger gab er zuletzt u. a. sein Debüt in der New Yorker Carnegie Hall in Brahms’ Deutschem Requiem mit dem Orchestra of St. Luke’s unter Bernard Labadie und war in Chaussons Poème de l’amour et de la mer mit dem Schwedischen und dem Finnischen Radio-Symphonieorchester, in Beethovens 9. Symphonie mit dem Boston Symphony Orchestra unter Andris Nelsons und mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Simon Rattle sowie in Vaughan Williams’ Sea Symphony mit dem Hong Kong Philharmonic Orchestra unter Jaap van Zweden zu hören.

Mit besonderer Leidenschaft widmet sich Andrè Schuen dem Liedgesang. Mit seinem langjährigen Klavierpartner Daniel Heide gab er in der Saison 2025/26 Rezitale u. a. in Mailand, Trento, Turin, Florenz, Madrid, Alicante, Graz, Wien und Berlin. Das Duo ist regelmäßig bei den Schubertiaden in Schwarzenberg, Hohenems und Vilabertran, in der Londoner Wigmore Hall, beim Heidelberger Frühling und dem Rheingau Musik Festival zu Gast und trat auch bei den Salzburger Festspielen 2025, in Tanglewood, beim Aspen Music Festival und beim Frühlingsfestival in Tokio auf.

mehr dazu weniger anzeigen
Stand: August 2026

Fotos und Videos

Galerie öffnen
Galerie öffnen
Galerie öffnen
Galerie öffnen
Galerie öffnen
Galerie öffnen
Galerie öffnen