Biografie

Alisa Kolosova

Stand: Juli 2019

Die russische Mezzosopranistin Alisa Kolosova hat in bedeutenden Musikzentren auf der ganzen Welt große Erfolge gefeiert, u.a. an der Pariser Opéra, der Bayerischen Staatsoper in München, der Wiener Staatsoper, beim Glyndebourne Festival, im Kennedy Center in Washington und der New Yorker Carnegie Hall.
Alisa Kolosova war Mitglied des Atelier Lyrique der Pariser Opéra und nahm 2009 am Young Singers Project der Salzburger Festspiele teil. Internationale Aufmerksamkeit erregte sie bei den Salzburger Pfingstfestspielen 2010 als Giuditta in Mozarts La Betulia liberata unter Riccardo Muti. Von 2011 bis 2014 gehörte sie dem Ensemble der Wiener Staatsoper an, wo sie in Rollen wie Polina (Pique Dame), Olga (Eugen Onegin), Fenena (Nabucco), Annio (La clemenza di Tito), Suzuki (Madama Butterfly) und Bersi (Andrea Chénier) zu erleben war.
Höhepunkte ihrer Karriere waren eine hochgelobte Interpretation der Isoletta in Bellinis La straniera im Amsterdamer Concertgebouw, ihr Rollendebüt als Dalila (Samson et Dalila) am Theater Basel, Maddalena (Rigoletto) an der Bayerischen Staatsoper und am Teatro dell’Opera in Rom, ihr Debüt an der Niederländischen Nationaloper in Amsterdam in einer Neuproduktion von Berlioz’ Roméo et Juliette, Janáčeks Glagolitische Messe unter John Eliot Gardiner in der Tonhalle in Zürich und die Fremde Fürstin (Rusalka) unter Andrew Davis an der Pariser Opéra.
Zu ihren Erfolgen auf dem Konzertpodium zählen ihr Carnegie-Hall-Debüt in Skrjabins 1. Symphonie und Prokofjews Alexander Newski mit dem Chicago Symphony Orchestra unter Muti, Mozarts Requiem und Vivaldis Magnificat am Teatro dell’Opera in Rom, Schuberts As-Dur-Messe mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Vivaldis Magnificat mit dem Chicago Symphony Orchestra unter Muti sowie Verdis Messa da Requiem mit dem Orchestre national de France unter Jérémie Rhorer, mit den Osloer Philharmonikern und mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment bei den BBC Proms.
Zu Alisa Kolosovas jüngsten Erfolgen gehören Marina (Boris Godunov) im Amsterdamer Concertgebouw, Samaritana in Zandonais Francesca da Rimini an der Mailänder Scala, Suzuki an der Staatsoper Hamburg und Olga an der Lyric Opera of Chicago sowie Schuberts Es-Dur-Messe mit den Wiener Philharmonikern unter Muti bei den Salzburger Festspielen 2018 und Beethovens 9. Symphonie mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France unter Mikko Franck.

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Alisa Kolosova Opernsängerin
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