Mélissa Petit

Sopran

© Sophie Kilian

Die französische Sopranistin Mélissa Petit wurde in Saint-Raphaël geboren. Vor ihrer Rückkehr zu den Salzburger Festspielen als Contessa di Folleville (Il viaggio a Reims) sang sie in der Spielzeit 2025/26 Angelica in Händels Orlando an der Opéra national de Nancy-Lorraine, am Théâtre de Caen und am Grand Théâtre de Luxembourg sowie Euridice (Orfeo ed Euridice) an der Seite von Cecilia Bartoli an der Opéra de Monte-Carlo und in führenden europäischen Konzerthäusern. Außerdem trat sie in dieser Saison mit zahlreichen angesehenen Orchestern und Ensembles wie Les Talens Lyriques, il Pomo d’Oro, Le Concert de la Loge, Les Arts Florissants und a nocte temporis auf und arbeitet in Aufnahmeprojekten mit Les Talens Lyrique und Institutionen wie Palazzetto Bru Zane und der Opéra de Monte-Carlo zusammen.

Zu ihren Erfolgen der jüngeren Zeit zählen Servilia (La clemenza di Tito) sowie Freia und Woglinde (Das Rheingold) in Monte Carlo, ihr gefeiertes Debüt in der Titelrolle von Janáčeks Das schlaue Füchslein und Juliette (Roméo et Juliette) am Theater an der Wien, Ilia (Idomeneo) bei ihren Hausdebüts an den Staatsopern in Berlin und Stuttgart, Servilia und Glucks Euridice auf europäischen Konzerttourneen mit Cecilia Bartoli, ihr Rollendebüt als Sophie (Der Rosenkavalier) am Grand Théâtre de Genève, Amenaide (Tancredi) bei den Bregenzer Festspielen sowie Auftritte mit Les Arts Florissants, il Pomo d’Oro, Les Accents, Le Concert de la Loge, Ensemble Pygmalion, der Ungarischen Nationalphilharmonie und weiteren wichtigen Ensembles und Orchestern.

Ihr Salzburger Festspieldebüt gab Mélissa Petit zu Pfingsten 2021 als Bellezza in Händels Il trionfo del Tempo e del Disinganno. Seither war sie hier auch als Euridice und Servilia sowie in einer Reihe von Konzerten zu erleben, zuletzt 2025 in Mozarts c-Moll-Messe unter Gianluca Capuano.

Mélissa Petit studierte Gesang in ihrer Heimatstadt und in Nizza, bevor sie Mitglied des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Hamburg und später des Opernhauses Zürich wurde. Als freiberufliche Sängerin feierte sie ab 2017 bald umjubelte Erfolge in großen Rollen, darunter Micaëla (Carmen), Gilda (Rigoletto) bei den Bregenzer Festspielen sowie Juliette am National Centre for the Performing Arts in Peking und an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf.

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Stand: Mai 2026

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