Leonkoro Quartett

Streichquartett

© Co Merz

Das Leonkoro Quartett wurde 2019 in Berlin gegründet und zählt bereits zu den gefragtesten Ensembles der jungen Generation. Der Name stammt aus dem Esperanto und bedeutet „Löwenherz“, eine Anspielung auf Astrid Lindgrens gleichnamiges Kinderbuch über ein Brüderpaar, und bezieht sich auf die beiden Gründer Jonathan und Lukas Schwarz an 1. Violine und Cello. In den Mittelstimmen werden sie durch Emiri Kakiuchi an der 2. Violine und Mayu Konoe an der Bratsche ergänzt.

In den letzten Jahren konnten die vier Musiker·innen bereits viele erfolgreiche Debüts in großen Konzerthäusern und bei internationalen Festivals wie den Salzburger Festspielen feiern. 2025/26 debütierte das Leonkoro Quartett im Black Diamond der Royal Danish Library, dem House of Nobility in Helsinki, der Library of Congress in Washington und der Carnegie Hall in New York und trat bei der Chamber Music Adelaide, im Melbourne Recital Centre und der Toppan Hall in Tokio auf. Zudem präsentierte es mit dem Simply Quartet einen gemeinsamen Zyklus im Wiener Konzerthaus.

Das Leonkoro Quartett erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Preise wie den Musikpreis der Jürgen Ponto-Stiftung, den Ersten Preis und neun Sonderpreise bei der Wigmore Hall International String Quartet Competition 2022 sowie mehrere Preise beim Concours International de Quatuor à Cordes de Bordeaux. Zudem wurde es für zwei Jahre in das prestigeträchtige BBC Radio 3 New Generation Artists Programme aufgenommen und mit dem MERITO String Quartet Award ausgezeichnet. Der Reigen an Preisen setzte sich mit dem Young Talent Award des Amsterdamer Concertgebouw, dem Preis des Borletti-Buitoni Trust und dem Ensemblepreis der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern fort. Im Juli 2025 erhielt das Quartett den Lotto-Förderpreis des Rheingau Musik Festivals.

2023 veröffentlichte das Quartett bei Mirare sein erstes Album mit Werken von Ravel und Schumann, das mit dem Choc de Classica ausgezeichnet wurde. 2024 startete es eine langfristige Partnerschaft mit dem Plattenlabel Alpha Classics. Im Januar 2026 erschien das neue Album Out of Vienna mit Werken von Berg, Schulhoff und Webern.

Neben dem Studium der Kammermusik bei Heime Müller (Artemis Quartett) an der Musikhochschule Lübeck studierte das Quartett seit 2020 bei Günter Pichler (Primarius des Alban Berg Quartetts) an der Hochschule für Musik Reina Sofía in Madrid. Zu den namhaften Mentoren des Ensembles zähl(t)en Eckart Runge und Gregor Sigl (Artemis Quartett) sowie der Pianist Alfred Brendel, mit dem das Leonkoro Quartett eine regelmäßige Zusammenarbeit pflegte.

Jonathan Schwarz spielt eine Geige von Giovanni Battista Guadagnini (1759/60), die ihm freundlicherweise von einer gemeinnützigen Stiftung zur Verfügung gestellt wird.

Emiri Kakiuchi spielt eine Geige von Santo Serafin (1725) und Mayu Konoe eine Viola von Lorenzo Storioni, beide Instrumente werden ihnen großzügigerweise von Privatpersonen zur Verfügung gestellt.

Lukas Schwarz spielt ein Cello von Carlo Tononi, Venedig (ca. 1720), das ihm freundlicherweise von der Beare’s International Violin Society zur Verfügung gestellt wird.

Das Leonkoro Quartett ist Pirastro Artist und Henle App Ambassador.

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Stand: August 2026

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