Biografie

Ingo Metzmacher

Stand: August 2021

Ingo Metzmacher setzt sich konsequent und mit großer Leidenschaft für die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts ein. Zu seinen jüngsten Projekten zählen die Uraufführung von Johannes Maria Stauds Die Weiden an der Staatsoper Wien sowie die Neuproduktion von Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk an der Pariser Opéra und die französische Erstaufführung von Wolfgang Rihms Jakob Lenz beim Festival d’Aix-en-Provence. 2019 leitete er die Erstaufführung von Enescus Œdipe bei den Salzburger Festspielen mit den Wiener Philharmonikern.

Er gastierte beim Cleveland Orchestra, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem NDR Elbphilharmonie Orchester sowie dem Ensemble Modern. Im Frühjahr 2021 fanden die KunstFestSpiele Herrenhausen zum sechsten Mal unter seiner künstlerischen Leitung statt.

Höhepunkte der Saison 2020/21 waren die Neuproduktion von Walter Braunfels‘ Die Vögel an der Bayerischen Staatsoper, das Konzert zum 40-jährigen Jubiläum des Ensemble Modern an der Alten Oper Frankfurt sowie Gastdirigate u. a. beim SWR Symphonieorchester mit einem Streaming-Projekt und mit Pierrot lunaire in der Regie von Marlene Monteiro Freitas bei den Wiener Festwochen.

Ingo Metzmacher ist regelmäßig zu Gast an den großen internationalen Opernhäusern, darunter die Berliner und die Wiener Staatsoper, das Royal Opera House, Covent Garden, die Mailänder Scala, das Teatro Real in Madrid, die Pariser Opéra sowie das Opernhaus Zürich. Bei den Salzburger Festspielen leitete er Neuproduktionen von Musiktheaterwerken von Luigi Nono, Bernd Alois Zimmermann, Harrison Birtwistle und Wolfgang Rihm. Zudem gab er zahlreiche Konzerte mit führenden Orchestern, darunter die Berliner und die Wiener Philharmoniker, das Concertgebouworkest Amsterdam, das Chicago Symphony Orchestra, die Tschechische Philharmonie, das Russische Nationalorchester, die Sankt Petersburger Philharmoniker, das Orchestre de Paris und das BBC Symphony Orchestra.

Von 1997 bis 2005 war Ingo Metzmacher Generalmusikdirektor der Hamburgischen Staatsoper. Danach war er Chefdirigent an der Niederländischen Nationaloper Amsterdam und von 2007 bis 2010 Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin.

Als Pianist trat er zusammen mit Christine Schäfer, Christian Gerhaher und Matthias Goerne in der Londoner Wigmore Hall, beim Aspen Music Festival, bei der Schubertiade Schwarzenberg sowie bei den Salzburger Festspielen auf.

Seine umfangreiche Diskografie umfasst u. a. die Gesamteinspielung der Symphonien von Karl Amadeus Hartmann mit den Bamberger Symphonikern, die Uraufführung von Henzes 9. Symphonie mit den Berliner Philharmonikern, Olivier Messiaens Éclairs sur l’Au-delà… mit den Wiener Philharmonikern, Pfitzners Von deutscher Seele und Humperdincks Königskinder mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin sowie Livemitschnitte von Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk aus der Wiener Staatsoper und Luigi Nonos Prometeo bei den Salzburger Festspielen.

Ingo Metzmacher ist Autor der Bücher Keine Angst vor neuen Tönen. Eine Reise in die Welt der Musik (2005), einem leidenschaftlichen Plädoyer für wegweisende Komponisten wie Nono, Ives, Messiaen, Schönberg, Varèse, Stockhausen und Cage, und Vorhang auf! Oper entdecken und erleben (2009), in dem er Einblick in die Entstehung einer Musiktheaterproduktion gibt.

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Dirigent Ingo Metzmacher Felsenreitschule Salzburg
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