Christoph Pohl

Bariton

©Sandra Ludewig

Der deutsche Bariton Christoph Pohl war von 2005 bis 2018 Ensemblemitglied der Semperoper Dresden, wo er in wichtigen Partien seines Fachs zu erleben war, darunter Wolfram (Tannhäuser), Heerrufer (Lohengrin), Marcello (La bohème), Lescaut (Manon Lescaut), Giorgio Germont (La traviata), Posa (Don Carlo), Dandini (La Cenerentola), Figaro (Il barbiere di Siviglia), Belcore (L’elisir d’amore), Papageno (Die Zauberflöte), Graf Almaviva (Le nozze di Figaro), Guglielmo (Così fan tutte), Olivier und Graf (Capriccio), Harlekin (Ariadne auf Naxos), Storch (Intermezzo), Ottokar (Der Freischütz), Der Spielmann (Königskinder), Danilo (Die lustige Witwe), Dr. Falke (Die Fledermaus), Valentin (Faust) sowie die Titelpartien in Eugen Onegin und Schwanda, der Dudelsackpfeifer.

Gastengagements führten ihn als Wolfram, Zurga (Les Pêcheurs de perles) und Albert in der Uraufführung von Detlev Glanerts Oceane an die Deutsche Oper Berlin, als Ottokar an die Staatsoper Stuttgart, als Papageno an die Oper Leipzig, als Marcello und Wolfram ans Theater Erfurt, als Figaro und Harlekin an die Staatsoper Hamburg, als Danilo an die Oper Frankfurt sowie u. a. als Graf Almaviva und Der Strugatzi in Peter Eötvös’ Die Tragödie des Teufels an die Bayerische Staatsoper in München.

2013 war er als Graf (Capriccio) in Lyon und als Wolfram in der Royal Albert Hall in London zu erleben, wohin er 2019 in Haydns Die Schöpfung unter Omer Meir Wellber zurückkehrte. Bei den Bregenzer Festspielen verkörperte er 2018 Graf Francesco Cenci in Berthold Goldschmidts Beatrice Cenci und 2020 Conte Lasca in der Uraufführung von L’ubica Čekovskás Impresario Dotcom. Am Theater an der Wien war er als Thoas (Iphigénie en Tauride) sowie in den Titelpartien in Salieris Falstaff und Rossinis Guillaume Tell zu erleben. Darüber hinaus sang er Wolfram und Danilo am Teatro La Fenice in Venedig und Amfortas (Parsifal) an der Opera Vlaanderen. 2015 debütierte er als Johannes in der Uraufführung von Georg Friedrich Haas’ Morgen und Abend an der Royal Opera, Covent Garden, wohin er als Germont und Posa zurückkehrte.

Engagements der jüngeren Zeit umfassten Der Wiedehopf in Braunfels’ Die Vögel an der Opéra national du Rhin in Straßburg, Wolfram in Hamburg und Alfonso VIII. in der Uraufführung von Glanerts Die Jüdin von Toledo an der Semperoper.

Als Lied- und Konzertsänger war er in ganz Europa, Japan und in den USA zu erleben. 2017 debütierte er mit einem Liederabend in der Londoner Wigmore Hall.

Im Oktober 2026 folgt sein Rollendebüt als Beckmesser in einer Neuproduktion von Die Meistersinger von Nürnberg an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf.

mehr dazu weniger anzeigen
Stand: Juli 2026

Fotos und Videos

Galerie öffnen
Galerie öffnen
Galerie öffnen