GROSSES WELTTHEATER
100 Jahre Salzburger Festspiele
Landesausstellung

In diesen für alle sehr herausfordernden Zeiten kann auch die Salzburger Landesausstellung „Großes Welttheater – 100 Jahre Salzburger Festspiele“ nicht zum vorgesehenen Zeitpunkt (25.4.) starten. In Abstimmung mit Stadt und Land Salzburg sowie dem Direktorium der Salzburger Festspiele haben der Aufsichtsrat und die Geschäftsführung des Salzburg Museum heute entschieden, dass die geplante Ausstellung verschoben wird. Als frühester Startzeitpunkt wird Pfingsten 2020 angegeben.

Die geplante Gesamtlaufzeit von 6 Monaten ab Start der Ausstellung soll beibehalten werden, sodass nicht nur Individualbesucher, sondern auch Schulklassen im Wintersemester 20/21 die Ausstellung besuchen und die zahlreichen Programmangebote nützen können.
Sobald es genauere Erkenntnisse gibt, werden wir Sie sehr gerne darüber informieren.

Das Festspielticket der Saison 2020 (Sommer und Pfingsten) gilt auch als Eintrittskarte für die Landesausstellung.

Neue Residenz / 1. Stock
Mozartplatz 1
5010 Salzburg

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Kurator: Hon.-Prof. Mag. Dr. Martin Hochleitner (Salzburg Museum)
Kuratorin: Mag. Margarethe Lasinger (Salzburger Festspiele)

Die Landesausstellung zum 100-Jahr-Jubiläum der Salzburger Festspiele ist als „Bühnenstück“ im Museum angelegt. Für ein halbes Jahr wird die Neue Residenz zum Ort der Begegnung mit der vielschichtigen Geschichte der Salzburger Festspiele und ihren Künstlerinnen und Künstlern: Wir erwecken unser Archiv zum Leben, präsentieren Ihnen künstlerische Interventionen, inszenierte Erzählungen, Filmvorführungen und vieles mehr — und laden Sie herzlich ein auf die Festspiel- Bühne im Salzburg Museum.

„Die Landesausstellung ist die Auftaktveranstaltung zu 100 Jahre Salzburger Festspiele. Wir danken allen, die das möglich machen: Land und Stadt für die Finanzierung, dem Salzburg Museum als unserem idealen Partner – vor allem aber danken wir Martin Hochleitner als Kurator sowie unserer eigenen Dramaturgin Margarethe Lasinger für die ebenso fantasievolle wie sorgfältige Konzeptionierung. Wir sind optimistisch, dass diese Schau sowohl Salzburgerinnen und Salzburgern als auch Gästen aus aller Welt spannende Rückblicke und Ausblicke bieten wird“, sagt Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler.

„Das Salzburg Museum freut sich einmal mehr ein ‚großes‘ Salzburger Thema in Form einer Landesausstellung bearbeiten zu können. Für das gesamte Team im Salzburg Museum ist es nach 2016 (‚200 Jahre Salzburg bei Österreich‘) und 2018 (‚200 Jahre Stille Nacht! Heilige Nacht!‘) wieder eine besondere Herausforderung, der wir uns organisatorisch und konzeptionell sehr gerne stellen werden. Wir haben bereits sehr produktiv mit dem Team der Salzburger Festspiele, allen voran Margarethe Lasinger und das Gestalter-Duo Michael Veits und Ferdinand Wögerbauer zusammen gearbeitet und freuen uns auf die gemeinsame Projektumsetzung 2020“, so Museumsdirektor Martin Hochleitner.

„Die Salzburger Festspiele sind als international herausragendes Festival eine Bereicherung für Stadt und Land Salzburg und wichtiger Teil der Geschichte und Identität des Landes. Durch die Landesausstellung zum 100. Geburtstag ‚unserer Salzburger Festspiele‘ wird der besondere Wert dieser ebenso traditionellen wie innovativen Festspiele dargelegt und ein Rückblick auf die Geschichte sowie eine Perspektive auf die Zukunft angestellt. Durch den Erfolg der Landesausstellungen 2016 und 2018/2019 blicken wir mit Zuversicht auf diese Landesausstellung im Salzburg Museum, die von Stadt und Land Salzburg unterstützt wird. Zusammen haben Stadt und Land Salzburg finanzielle Mittel in Höhe von € 2,1 Mio. aufgestellt. Mein Dank gilt bereits jetzt Präsidentin Dr. Helga Rabl-Stadler und Direktor Prof. Dr. Martin Hochleitner und allen am Projekt beteiligten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen sowie den zahlreichen Kooperationspartnern“, sagt Landeshauptmann Wilfried Haslauer.

„Es ist sehr erfreulich, dass sich das Salzburg Museum im Rahmen einer Landesausstellung 2020 der Gründung und Geschichte der Salzburger Festspiele widmet. 100 Jahre Festspielgeschichte zeigen einerseits die künstlerische und kulturelle Entwicklung der Institution und aller Persönlichkeiten, die sie geprägt haben. Die Rückschau spiegelt naturgemäß aber auch den historischen, politischen und wirtschaftlichen Kontext der Entwicklung der Stadt Salzburg in diesem Zeitraum. So waren und sind die Salzburger Festspiele nicht nur ein künstlerischer und wirtschaftlicher Motor in der Profilierung als internationale Kulturstadt, sie haben auch die Qualität der städtischen Kulturlandschaft stark mitgeprägt und sind heute Partner wichtiger Kulturinstitutionen in der Stadt.
Wir können daher gespannt sein auf den 100-jährigen Bogen Festspielgeschichte, den die Landesausstellung 2020 für uns spannen wird. Mein Dank gilt schon jetzt allen, die ihren Beitrag zu diesem großartigen Projekt leisten“, sagt Bernhard Auinger, Bürgermeister-Stv. Stadt Salzburg und Aufsichtsratsvorsitzender Salzburg Museum.

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Zehn Objekte aus 100 Jahren Salzburger Festspiele

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Partnerausstellung - Jüdisches Museum Wien

JEDERMANNS JUDEN. 100 JAHRE SALZBURGER FESTSPIELE

30. April bis 4. Oktober 2020, Jüdisches Museum Wien – Dorotheergasse

1938 wurden die Festspiele im Sinne der „Rassentheorie“ der Nazis ideologisch uminterpretiert, Jüdinnen und Juden waren nicht mehr erwünscht und wurden vertrieben. In der Nachkriegszeit fanden sich nur wenige jüdische Protagonisten und Protagonistinnen unter den Regisseuren und Darstellern. Viele, die sich während der Nazizeit hervorgetan hatten, konnten allerdings ihre Karrieren fortsetzen. Diesen Themen widmet sich die Ausstellung „Jedermanns Juden. 100 Jahre Salzburger Festspiele“. Max Reinhardt, Bruno Walter und Berta Zuckerkandl sind nur die berühmtesten ProtagonistInnen jüdischer Herkunft.

Im Zentrum der Ausstellung stehen einige noch nie gezeigte Objekte aus dem Nachlass von Max Reinhardt sowie vielfältige Kunstwerke, die den Aufstieg der Festspiele bis heute, sowie die Lebenswege der verschiedenen handelnden Personen, ihre Karrieren und Fluchtwege nachzeichnet