Thiemo Strutzenberger

Actor

© Burgtheater

Thiemo Strutzenberger, 1982 in Kirchdorf an der Krems, Oberösterreich, geboren, trat schon während seines Studiums am Max Reinhardt Seminar am Wiener Burgtheater auf. Es folgten Engagements am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, Theater Neumarkt in Zürich und Schauspielhaus Wien. 2015 wurde er Ensemblemitglied am Theater Basel, wo er u.a. mit Nora Schlocker, Robert Borgmann, Antonio Latella, Stefan Bachmann, Ulrich Rasche und Robert Icke zusammenarbeitete. 2019 wechselte er an das Residenztheater München und blieb dort bis zur Spielzeit 2023/24 festes Ensemblemitglied. Seit 2024 ist er wieder im Ensemble des Wiener Burgtheaters und war dort zuletzt im Akademietheater in Stefan Bachmanns Inszenierungen von Wajdi Mouawads Die Wurzel aus Sein, in Manhattan Project von Stefano Massini und in Bumm Tschak oder der letzte Henker von Ferdinand Schmalz zu sehen; am Burgtheater stand er in der Spielzeit 2025/26 u.a. in Das Ferienhaus von Simon Stone nach Henrik Ibsen auf der Bühne.

Zudem ist Thiemo Strutzenberger auch als Dramatiker und Regisseur tätig. Er nahm am Forum Text des Drama Forum der uniT Graz und am Autor·innenförderprogramm des Wiener Schauspielhauses Stück/für/Stück teil; sein hierbei entstandenes Bühnenwerk Hunde Gottes wurde mit dem Publikumspreis des Hauses ausgezeichnet. 2010 wurde sein Stück The Zofen Suicides am Schauspielhaus Wien uraufgeführt, 2013 und 2014 folgten die Aufführungen von Queen Recluse und Hunde Gottes. 2017 realisierte er seine erste Regiearbeit am Theater Basel und war dort in der Spielzeit 2018/19 Hausautor.

An der Universität Wien studierte er außerdem Gender Studies und promovierte in dieser Fachrichtung.

2021 erhielt Thiemo Strutzenberger für seine darstellerische Leistung in Stefan Bachmanns Inszenierung von Max Frischs Graf Öderland, einer Koproduktion von Theater Basel und Residenztheater München, den 3sat-Preis im Rahmen des Berliner Theatertreffens.

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