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PROGRAMMDETAIL

Jacques Offenbach La Périchole

Opéra bouffe (1868/1874)
Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy nach der Komödie La Carosse du Saint-Sacrement (1829) von Prosper Mérimée.

In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Konzertante Aufführung

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LEADING TEAM

Marc Minkowski, Musikalische Leitung
Romain Gilbert, Dramaturgie

BESETZUNG

Aude Extrémo, La Périchole
Benjamin Bernheim, Piquillo
Alexandre Duhamel, Don Andrès de Ribeira, Vizekönig von Peru
Eric Huchet, Graf Miguel de Panatellas
Marc Mauillon, Don Pedro de Hinoyosa
Rémy Mathieu, Erster Notar/Marquis de Tarapote
François Pardailhé, Zweiter Notar
Olivia Doray, Guadalena/Manuelita
Lea Desandre, Berginella/Frasquinella
Mélodie Ruvio, Mastrilla/Ninetta
Adriana Bignagni Lesca, Brambilla

Le Chœur de l’Opéra National de Bordeaux
Salvatore Caputo, Choreinstudierung
Les Musiciens du Louvre

ZUR PRODUKTION

Paris 1868. Das Rossini-Fieber lag Jahrzehnte zurück, doch für die Begeisterung, in die der italienische Komponist das Publikum damals mit seinen komischen Opern versetzt hatte, sorgte im Second Empire nun ein zum Franzosen gewordener Deutscher: Jacques Offenbach befand sich am Gipfel seines Ruhms, und die Pariser konnten sich nicht sattsehen und satthören an Orphée aux enfers oder La Belle Hélène. La Périchole ging aus Offenbachs Erfolgspartnerschaft mit den Librettisten Meilhac und Halévy hervor und ist unter seinen Meisteroperetten vielleicht die charmanteste. An funkelndem Witz, satirischer Schärfe und unbändiger Fröhlichkeit mangelt es nicht, doch schlägt gerade dieses Werk verstärkt auch empfindsame Töne an — denn das ­Sujet hat seine tragischen Seiten. Als der Vizekönig von Peru zwecks Erkundung der Volksmeinung ­wieder einmal inkognito (wie er meint) in Lima umherstreift, entflammt er für die verarmte Straßensängerin Périchole, lädt sie zu sich an den Hof ein und hat noch anderes mit ihr vor: Périchole lässt sich überreden und verfasst einen Brief, in dem sie sich schweren Herzens von ihrem geliebten Gefährten Piquillo verabschiedet. „Welche Leidenschaft kann man erwarten, wenn man sich liebt, doch vor Hunger stirbt?“, heißt es in ihrer Briefarie, mit der schon Offenbachs Lieblingssängerin Hortense Schneider die Zuhörer zu Tränen rührte.

Domino-Spiel mit Komikfiguren, J. W. Spear & Söhne, Deutschland, um 1900, © Rex Pitts

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Haus für Mozart

Preise
€ 250,00 | € 210,00 | € 185,00 | € 160,00 | € 120,00 | € 90,00 | € 60,00 | € 30,00 | € 15,00

MODIMIDOFRSASO
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