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Salzburger Festspiele /Konzert
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SALZBURGER FESTSPIELE | KONZERT 2014

Wiener Philharmoniker • Daniel Barenboim

KARTEN

Großes Festspielhaus

Interpreten: Daniel Barenboim, Plácido Domingo, Wiener Singverein, Johannes Prinz, Wiener Philharmoniker
Werke von Max Reger, Anton Bruckner

Wiener Philharmoniker • Riccardo Chailly

KARTEN

Großes Festspielhaus

Interpreten: Riccardo Chailly, Wiener Philharmoniker
Werke von Anton Bruckner

Wiener Philharmoniker • Philippe Jordan

KARTEN

Großes Festspielhaus

Interpreten: Philippe Jordan, Olga Peretyatko, Sophie Rennert, Pavol Breslik, Tobias Kehrer, Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor, Ernst Raffelsberger, Wiener Philharmoniker
Werke von Anton Bruckner

Wiener Philharmoniker • Riccardo Muti

KARTEN

Großes Festspielhaus

Interpreten: Riccardo Muti, Wiener Philharmoniker
Werke von Franz Schubert, Anton Bruckner

Wiener Philharmoniker • Gustavo Dudamel

KARTEN

Großes Festspielhaus

Interpreten: Gustavo Dudamel, Wiener Philharmoniker
Werke von René Staar, Richard Strauss

Wiener Philharmoniker • Daniele Gatti

KARTEN

Großes Festspielhaus

Interpreten: Daniele Gatti, Lang Lang, Wiener Philharmoniker
Werke von Wolfgang A. Mozart, Anton Bruckner

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„Die höchste Auszeichnung, von der die Öffentlichkeit nichts weiß, wurde mir ganz zum Schluße im großen Foyer, wo man mich erwartete, von den Philharmonikern, die wie Götter gespielt hatten, selbst zu Teil, eine Ovation, die ich nicht beschreiben kann. Bleibt wohl der denkwürdigste Tag in meinem Kunstleben!“ So atemlos berichtete ein überglücklicher Anton Bruckner von der umjubelten Uraufführung seiner Zweiten Symphonie unter seiner eigenen Leitung 1873 in Wien. Allerdings war das Orchester damals unweigerlich selbst in die künstlerischen Grabenkämpfe des 19. Jahrhunderts verstrickt, die zwischen den fortschrittlichen „Neudeutschen“ und den Konservativen tobten, welche Brahms auf ihren Schild erhoben hatten – und Bruckner wurde kein zweites Mal ans Pult gebeten. Seither haben die Wiener Philharmoniker freilich an seinem Werk mit Zins und Zinseszins wieder gut gemacht, was sie einst am Komponisten verabsäumt haben. Bei den Salzburger Festspielen 2014 bilden fünf Symphonien Bruckners deshalb mit vollem Recht das Herzstück der Philharmonischen Konzerte – und werden beziehungsreich kombiniert mit unverzichtbaren klassischen Vorläufern, Zeitgenossen und Nachfahren Bruckners bis zur Gegenwart in Gestalt eines neuen Werks des Komponisten und philharmonischen Geigers René Staar. Wenn unter Riccardo Muti Schuberts „Tragische“ erklingt, tritt die Verwandtschaft zu Bruckners langsamen Sätzen zutage, und Bruckners Te Deum setzt auf sakrale Weise jene Transzendenz ins Werk, welcher Richard Strauss in Tod und Verklärung eine betont säkulare Façon gibt. Dazu passen schmerzlicher Tiefsinn in Gestalt von Mozarts c-Moll-Klavierkonzert (mit Lang Lang) und Max Regers Requiem nach Worten Friedrich Hebbels, denen Plácido Domingo, der Wiener Singverein und Daniel Barenboim nachspüren: „Seele, vergiß sie nicht, Seele, vergiß nicht die Toten.“

Walter Weidringer

EDITORIAL 2014

Das Konzert 2014

von Alexander Pereira und Florian Wiegand

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