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SALZBURGER FESTSPIELE BLOG

Das Fest zur Festspieleröffnung 2018

28 JUN 2018

by FESTSPIELKIEBITZ  11:05 h;
veröffentlicht in: Allgemein

Stefanie Reinsperger, Tobias Moretti © wildbild
Feiern Sie das Fest zur Festspieleröffnung

„Festspielkünstler wie Christa Ludwig, Tobias Moretti, Stefanie Reinsperger und Festspielinhalte, und das alles bei freiem Eintritt. Es ist uns ein großes Anliegen, dem Motto von Max Reinhardt ‚die ganze Stadt ist Bühne‘ zu entsprechen und mit allen Salzburgern und den Gästen unserer Stadt in den Festspielsommer hineinzufeiern“, sagt Helga Rabl-Stadler, Präsidentin der Salzburger Festspiele. 


30 Spielorte – 74 Programmpunkte – mehr als 10.000 Zählkarten 

„Das Fest zur Festspieleröffnung steht für eine Handreichung der Künste wie auch an Sie als Publikum: Schräge Sounds treffen auf volksmusikalische Klänge, stille Kontemplation steht neben unbändiger Tanzfreude, Klassikprofis spielen gleichberechtigt neben und mit Nachwuchskünstlern. Wenn wir Ihren Geschmack herausfordern dürfen, wenn wir Sie dazu bringen, sich mit neuen Klängen auseinanderzusetzen, wenn wir unsere Spielfreude weitergeben können, dann ist unser höchstes Ziel erreicht“, sagt Organisatorin Renate Stelzl.

Musik, Schauspiel, Lesungen, Ausstellungen und Tanz an 30 Spielstätten: an öffentlichen Plätzen wie in schönen Innenhöfen und selten bespielten Häusern – zwei Tage lang sollen Salzburger und Festspielbesucher beim Fest zur Festspieleröffnung auf den Festspielsommer eingestimmt werden. Am 20. und 21. Juli, während der Ouverture spirituelle, findet das Fest in diesem Jahr statt. 

Wer Festspielkünstler hautnah erleben will, ist bei der Autogrammstunde am 21. Juli im Eingangsfoyer des Großen Festspielhauses genau richtig. Von wem man dort ein Autogramm mit persönlicher Widmung bekommen kann, wird eine Überraschung - es werden jedenfalls Künstler aus Opern- und Theaterproduktionen erwartet. 

Die Grande Dame der Oper, Kammersängerin Christa Ludwig, die in diesem Jahr ihren 90. Geburtstag gefeiert hat, gibt bei einer öffentlichen Meisterklasse am 21. Juli in der Universitätsaula ihr Wissen an die Sängerinnen und Sänger des Young Singers Projects weiter. 

Wer Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler live erleben möchte, ist bei der Buchpräsentation und Führung am 21. Juli im Großen Festspielhaus genau richtig. Die Festspielpräsidentin wird das im Artbook Verlag gerade neu erschienene Buch Das Große Festspielhaus – Clemens Holzmeisters Gesamtkunstwerk vorstellen und danach bei kleinen Führungen mit weiteren Festspielhauskennern zahlreiche Kunstwerke einzeln vorstellen. 

Buhlschaft-Darstellerin Stefanie Reinsperger stellt sich am 20. Juli im republic in den Dienst der guten Sache und widmet ihre Lesung und Signierstunde der salzburger wärmestube, die Obdachlose unterstützt. Die Schauspielerin, die mittlerweile Mitglied des Berliner Ensembles ist, wird aus Éric-Emmanuel Schmidts Erzählung Oskar und die Dame in Rosa lesen. 

Auch Jedermann-Darsteller Tobias Moretti ist mit einem besonders interessanten Projekt beim Fest zur Festspieleröffnung zu erleben. Am 21. Juli kann man ihn gemeinsam mit einem handverlesenen Ensemble im Haus für Mozart bei Musik und Rezitation sehen. Auf die Bühne gebracht wird das Werk A Fiddler’s Tale von Wynton Marsalis, das erst einmal in Österreich aufgeführt wurde, und das sich an Strawinskys Meisterwerk L’Histoire du Soldat annähert. 

Seit Jahren nimmt Peter Lohmeyer als Tod im Jedermann das Publikum gefangen. Für das Fest zur Festspieleröffnung zeigt er sich in der Edmundsburg von einer anderen Seite: Er liest aus seinem Lieblingsbuch Der Sonntag, an dem ich Weltmeister wurde von Friedrich Christian Delius. 

Ein weiteres Ensemblemitglied aus dem Jedermann wird sich beim Fest zur Festspieleröffnung zeigen: Johannes Silberschneider ist Überraschungsgast beim Konzert des Quintetts ZINQ, das für eine Mischung aus Kammermusik, freier Improvisation und Klangskizzen bekannt ist. 

Auch Schauspielerin Kathrin Angerer, die in diesem Festspielsommer in Frank Castorfs Inszenierung von Knut Hamsuns Hunger spielen wird, gibt eine Lesung. Für das Fest liest die aus zahlreichen Inszenierungen von Frank Castorf bekannte Schauspielerin aus Guy de Maupassants Novelle Boule de suif (Fettklößchen).

Auch musikalisch bietet das Fest zur Festspieleröffnung besondere Möglichkeiten: So können Besucher die verschiedensten Musikstile und Ensembles in der Altstadt erleben. Sinfonia De Carneval zum Beispiel zeichnen musikalische Portraits von bunten Karnevalsgestalten. Das Trio vereint dabei Jazz mit der Rhythmik Lateinamerikas. Das Ensemble Klavier Korea verbindet Beethoven oder Chopin mit zeitgenössischen Klängen seiner Heimat. Auch Café Drechsler sind für einen ganz eigenen, unabhängigen Stil bekannt – sie verwandeln Elektromusik in akustische Musik. Aber auch klassische Musik wird es zu erleben geben: Etwa mit der SAOS Orchestra Academy, bei der arrivierte Musiker und Musikerinnen mit künftigen Musikprofessionisten auf der Bühne stehen oder beim Kammerkonzert der Internationalen Sommerakademie Mozarteum.  

Eine ganz besondere Gelegenheit gibt es am 21. Juli, um 21:00 Uhr. Dort können Festbesucher die Generalprobe des Jedermann auf dem Domplatz besuchen. Generalprobenkarten zu reduzierten Preisen von 25 bis 105 Euro sind bereits ab 6. Juli im Kartenbüro erhältlich. 

Einen Einblick in den vielseitigen Choralltag gibt der Salzburger Festspiele und Theater Kinderchor unter der Leitung von Wolfgang Götz. Zur Feier seines zehnjährigen Bestehens lädt der Chor zum Konzert in die Universitätsaula.

Für Kinder und Jugendliche gibt es beim Fest zur Festspieleröffnung einiges zu entdecken. So gibt es etwa im republic die Abschlussaufführung des diesjährigen Jedermann-Camps zu erleben. Die Teilnehmer des Camps proben zuvor eine Woche lang, um ihre eigene Fassung des Spiels vom Sterben des reichen Mannes zu präsentieren. 

Der volkskulturelle Höhepunkt des Festes ist der Salzburger Fackeltanz, bei dem etwa 100 Paare der verschiedenen Brauchtumsgruppen aus Salzburg und dem Umland 13 Figuren zeichnen. Dabei erhellen sie mit ihren Fackeln das Dunkel der Nacht auf dem Residenzplatz. 

Zahlreiche weitere Führungen, Künstlergespräche und Konzerte runden das Programm ab. Das vollständige Programm zum Fest zur Festspieleröffnung finden Sie hier. Für die Programmierung und Organisation ist Renate Stelzl von re*creation verantwortlich.


Dank an die Financiers und Organisatoren

Dank geht an die Künstlerinnen und Künstler sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Salzburger Festspiele.

Der Verein der Freunde der Salzburger Festspiele ist seit Jahren der Hauptfinancier des Eröffnungsfestes. 

Das Land Salzburg unterstützt das für Einheimische wie Touristen gleichermaßen attraktive Programm vor allem aus Mitteln, die dem Tourismus gewidmet sind.

Die Stadt Salzburg fördert den Beitrag der Volkskultur, vor allem den allseits beliebten Fackeltanz.


Ausgabe der Zählkarten

Die Ausgabe der Zählkarten erfolgt ab Samstag, 7. Juli 2018, 09:30 Uhr an der Tageskasse der Salzburger Festspiele (im SHOP · KARTEN/TICKETS, Hofstallgasse 1 – Öffnungszeiten: Montag bis Samstag, 09:30 Uhr – 17:00 Uhr). Pro Person werden maximal vier Karten pro Vorstellung ausgegeben. 

Neu ist der online Premium-Service: Erstmals können Zählkarten bequem von zu Hause aus mit der Ticket Gretchen App, der App für Kultur-Tickets gebucht werden. 

Die Vorteile:
– Kein Warten und Anstellen bei unserem Ticketshop.
– Buchung, wo und wann Sie wollen.

Die Ticket Gretchen App ist kostenlos im App Store und bei Google Play verfügbar. Pro gebuchter Zählkarte über die App fallen Buchungsgebühren von 5 € an.


Festspielkarte = Busticket

Kostenlos, bequem und umweltfreundlich zu den Salzburger Festspielen – Der Verein der „Freunde der Salzburger Festspiele“ fördert auch in diesem Jahr die umweltfreundliche und kostenlose Mobilität der Festspielgäste zu und von den Aufführungen. Diese Vergünstigungen gelten auch schon für das Fest zur Festspieleröffnung und für die Online-Karten. 

Lassen Sie Ihr Auto stehen und nutzen Sie Ihre Festspielkarten als Gratisticket für den öffentlichen Verkehr. Die Tickets gelten in der Stadt Salzburg für O-Bus, Bus und S-Bahn im Salzburger Verkehrsverbund. Die Gültigkeit tritt jeweils drei Stunden vor Veranstaltungsbeginn in Kraft und endet mit Betriebsschluss.

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