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Salzburger Festspiele | Biografie Mavie Hörbiger
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BIOGRAFIE

Mavie Hörbiger

Mavie Hörbiger geboren in München, begann ihre Theaterkarriere 2001 am Schauspiel Hannover und wirkte u.a. in Schnitzlers Komödie der Verführung (2002), Neil LaButes Fettes Schwein (2005) und Martin Crimps Sanft und grausam (2006) mit. 2004 trat sie in der Titelrolle von Wedekinds Lulu (Regie: Christina Paulhofer) im Schauspielhaus Bochum auf. 2006 wechselte sie für Rostands Cyrano nach Basel; 2007 war sie in Williams’ Endstation Sehnsucht,Hauptmanns Vor Sonnenuntergang und 2008 in Anna Viebrocks/Malte Ubenaufs Doubleface oder die Innenseite des Mantels sowie Dennis Kellys Liebe und Geld (Regie: Elias Perrig) zu sehen.

Bei den Salzburger Festspielen debütierte Mavie Hörbiger 2007 als Hermia in Shakespeares Ein Sommernachtstraum (Regie: Christian Weise), koproduziert mit dem Schauspielhaus Zürich. Erstmals in Wien arbeitete sie 2008 mit Heribert Sasse in seiner Inszenierung von Yamamoto Yūzōs Die Judith von Shimoda im Theater in der Josefstadt. Seit 2011/12 gehört Mavie Hörbiger zum Ensemble des Burgtheaters. Hier spielte sie etwa in Mussets Lorenzaccio (2010), Euripides/Handkes Helena (2010), Stephens’ Wastwater (2012), Nestroys Der böse Geist Lumpazivagabundus (2013), Jelineks Schatten (Eurydike sagt) (2013) und Tschechows Die Möwe (2014). Seit 2015 gibt sie die Ismene in Jette Steckels Antigone-Inszenierung. Derzeit ist sie in Pinters Party Time, Allendes Das Geisterhaus und Shakespeares Die Komödie der Irrungen zu erleben. Für ihre Rolle der Smeraldina in Goldonis Der Diener zweier Herren (Regie: Christian Stückl) war sie zudem 2016 für den NESTROY-Preis als „Beste Nebenrolle“ nominiert.

Große Bekanntheit erlangte Mavie Hörbiger 2000 in Detlev Bucks Film Liebesluder. 2001 besetzte Hark Bohm sie für den Fernsehfilm Vera Brühne. An der ZDF-Produktion Krupp – Eine deutsche Familie war sie 2008 beteiligt. Ab 2004 folgten im Kino Sigi Kammls Blackout Journey, What a man (2010) von und mit Matthias Schweighöfer, Christian Alvarts Halbe Brüder (2014), Helene Hegemanns Axolotl Overkill (2015), Sonja Maria Kröners Sommerhäuser (2016) und Christian Züberts Lommbock (2016). Mit Alvart drehte sie die Tatort-Filme Borowski und der coole Hund (2011) und Kiezfrieden (2012). 2014 wirkte sie in Marvin Krens Tatort – Die letzte Wiesn mit, wofür die Deutsche Akademie für Fernsehen sie 2016 als „Beste Nebenrolle“ nominierte.

Stand: Mai 2017

Mavie Hörbiger, © Irina Gavrich

Mavie Hörbiger, © Irina Gavrich

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