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BIOGRAFIE

Cornelia Kallisch

Die deutsche Mezzosopranistin Cornelia Kallisch studierte u.a. bei Josef Metternich und schloss ihre Ausbildung am Opernstudio der Bayerischen Staatsoper ab. Zu Beginn ihrer Karriere widmete sie sich zunächst intensiv den oratorischen Werken von Bach, Händel und Mozart sowie dem Liedgesang. Seit 1991 gehört sie dem Ensemble des Opernhauses Zürich an, wo sie in ihren ersten Jahren alle Hosenrollen von Mozart bis Strauss sang und sich später auf dramatischere Partien wie Wagners Brangäne, Kundry, Fricka und Waltraute sowie Rollen in seltener aufgeführten Werken wie Zemlinskys Der Kreidekreis, Glinkas Ein Leben für den Zaren und Mussorgskis Chowanschtschina konzentrierte. Zu ihren Lieblingsrollen zählt die Judith in Bartóks Herzog Blaubarts Burg, die sie auf der ganzen Welt verkörpert und unter Peter Eötvös auf CD eingespielt hat. Als engagierte Interpretin Neuer Musik war sie u.a. in den Uraufführungen von Heinz Holligers Schneewittchen, HK Grubers Der Herr Nordwind und Philippe Boesmans’ Ein Wintermärchen zu erleben.
Engagements der jüngeren Vergangenheit beinhalteten die Zürcher Produktionen von Eugen Onegin, Lulu, Pelléas et Mélisande, Peter Grimes, Genoveva, Andrea Chénier, Gianni Schicchi, Der Ring des Nibelungen, Parsifal, Moses und Aron, Cavalleria rusticana/Pagliacci und Zimmermanns Die Soldaten. Im Budapester Ring unter Adam Fischer sang sie die Waltraute und bei den Salzburg Festspielen 2012 Weseners Alte Mutter in Die Soldaten unter Ingo Metzmacher.
Auf dem Konzertpodium hat Cornelia Kallisch mit den besten Orchestern und so renommierten Dirigenten wie Blomstedt, Dohnányi, Iván Fischer, Ádám Fischer, Gielen, Harnoncourt, Maazel, Marriner, Nagano, Norrington, Rilling, Sawallisch und Welser-Möst zusammengearbeitet. Einen Schwerpunkt ihrer Arbeit im Konzertbereich bilden das romantische Orchesterlied-Repertoire und die Neue Musik, wobei ihre besondere Liebe dem Schaffen Mahlers gilt. Neben Mahler hat sie u.a. Werke von Beethoven, Mendelssohn, Franck, Zemlinsky und Hartmann sowie Wagners Die Meistersinger von Nürnberg eingespielt.

Stand: Juli 2014

Cornelia Kallisch, © Jan Swinkels

Cornelia Kallisch, © Jan Swinkels

BILDERGALERIE

Cornelia Kallisch