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PROGRAMMDETAIL

Orchesterkonzert

AUFFÜHRUNG

  • 03. Juni 2017, 15:00 Uhr

SPIELSTÄTTE

Großes Festspielhaus

PROGRAMM

FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY Konzert-Ouvertüre h-Moll op. 26 – „Die Hebriden“

RICHARD WAGNER Monolog des Holländers „Die Frist ist um“ aus Der fliegende Holländer (Urfassung von 1841)

GIUSEPPE VERDI Vorspiel zu Macbeth

GIUSEPPE VERDI Szene und Kavatine der Lady Macbeth „Nel dì della vittoria io le incontrai“ – „Vieni! t’affretta“ aus Macbeth

GIUSEPPE VERDI Arie des Macbeth „Pietà, rispetto, amore“ aus Macbeth

GIUSEPPE VERDI Arie der Lady Macbeth „La luce langue“ aus Macbeth

FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY Symphonie Nr. 3 a-Moll op. 56 – „Schottische“

INFORMATION

Ende des Konzerts ca. 17:00 Uhr. 

Programm drucken (PDF)

INTERPRETEN

Antonio Pappano, Musikalische Leitung
Tatiana Serjan, Lady Macbeth
Bryn Terfel, Macbeth/Der Holländer
Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Rom

WEITERE AUFFÜHRUNGEN DER SERIE "Pfingsten"

ZUR PRODUKTION

Schroffe Naturgewalten brechen sich in Wagners Fliegendem Holländer in massiven Klängen Bahn. Unter dem Eindruck einer stürmischen Seefahrt von Riga nach London nahm Richard Wagners Vorhaben, den Holländer-Stoff zu gestalten, Form an.
Die Sage vom fliegenden Holländer … gewann in mir eine bestimmte, eigentümliche Farbe, die ihr nur die von mir erlebten Seeabenteuer verleihen konnten“, bekannte Wagner. Die Handlung siedelte er in der Urfassung von 1841 entsprechend der Vorlage von Heinrich Heine in Schottland an. Mit ebensolcher tonmalerischer Kraft erzählen Felix Mendels- sohn Bartholdys Hebriden-Ouvertüre und Dritte Symphonie von Stürmen, die er 1829 auf einer Bildungsreise in den Norden erlebte. In Schottland fand er eine karge Landschaft und raues Klima vor, besuchte die berühmte Fingalshöhle und notierte erste Skizzen für seine „Schottische“ Symphonie. „Es sieht alles so ernsthaft und kräftig hier aus, und liegt alles halb im Duft oder Rauch oder Nebel“, schrieb er 1829 aus Edinburgh. Doch erst aus der Erinnerung setzte er die Stimmungen und Eindrücke seines Schottland-Aufenthalts 1841 in eine Symphonie. Verdis Macbeth wiederum führt ins Schottland des 11. Jahrhunderts, wo das zerstörerische und böse Paar durch eine öde Szenerie irrlichtert.




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