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PROGRAMMDETAIL

Henrik Ibsen • Peer Gynt

Neuinszenierung

In einer englischen Fassung von Irina Brook (* 1963)

Mit deutschen Übertiteln

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LEADING TEAM

Irina Brook, Regie
Noëlle Ginefri, Bühnenbild
Magali Castellan, Kostüme
Guillaume Antonini, Helene Arntzen, Komposition
Guillaume Antonini, Musikalische Leitung
Arnaud Jung, Lichtdesign
Geoffrey Carey, Regieassistenz

BESETZUNG

Mit Ingvar E. Sigurdsson, Mireille Maalouf, Shantala Shivalingappa, Augustin Ruhabura, Scott Koelher, Jerry Di Giacomo u.a. 

Musiker: Guillaume Antonini, Helene Arntzen, Diego Asensio,
Gen Shimaoka u.a. 

ZUR PRODUKTION

Irina Brooks Nationalität ist das Theater. Als Künstlerin, die in Theatern beiderseits des Atlantiks gleichermaßen beheimatet ist, die am Théâtre du Soleil und beim Festival in Avignon inszeniert und Frankreichs bedeutendste Auszeichnung für Regie, den Prix Molière, erhalten hat, deren Muttersprache jedoch Englisch ist, erscheint ihr der Wechsel zwischen Sprachen, Kulturen und Theaterformen so natürlich wie das Atmen. 
Sie wurde in eine Theaterfamilie geboren. Nun ist das nicht sonderlich ungewöhnlich für erfolgreiche Theatermacher, aber die Theaterfamilie, in die Irina Brook geboren wurde (sie ist die Tochter des Regisseurs Peter Brook und der Schauspielerin Natasha Parry), ist eine besondere und höchst kosmopolitische. Irina Brooks Haltung zum Vermächtnis ihres Vaters ist erfrischend unkompliziert. Sie hatte keine Hemmungen, die gleichen Stücke wie ihr Vater anzugehen, und wenn sie es tat – etwa mit Ein Sommernachtstraum oder Der Sturm –, waren die Ergebnisse auffällig anders.
Für die Salzburger Festspiele wird Irina Brook eine Neuproduktion von Peer Gynt in englischer Sprache schaffen, mit einem für sie typischen internationalen Ensemble vielgestaltiger darstellerischer Herkunft.
Peer Gynt
 folgt dem Titelhelden um die ganze Welt und zurück nach Hause, von der grünen Jugend bis ins graue Alter. Obwohl als dramatisches Gedicht verfasst, ohne besondere Rücksicht auf die praktischen Anforderungen der Bühne zu nehmen, enthält Ibsens erstes Meisterwerk eine wahre Fülle an dramatischem Material, etwa wenn Peers impulsives Verhalten und seine Unersättlichkeit ihn Hals über Kopf durch eine Reihe heimischer und mythischer Welten treiben, durch Wahnvorstellungen und Irrsinn, durch Szenen der Liebe, des Todes und der Trolle. Ausgehend von traditionellen norwegischen Volkserzählungen, weist Ibsens Porträt dieser überlebensgroßen Figur über seine bisweilen schneidende Kritik eines Volkscharakters hinaus und wird so zu einem der einflussreichsten Narrative des 19. Jahrhunderts: von Reisen, Kolonisierung und unternehmerischem Genie – und vom seelenlosen Individualismus dahinter.

David Tushingham
Aus dem Englischen von Wolfgang Herles

Ohne Titel, © Sibylle Bergemann/OSTKREUZ

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EDITORIAL 2012

Das Schauspiel 2012

von Sven-Eric Bechtolf

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DOSSIER 2012

Peer Gynt • La Tempête

Irina Brook kreiert eine Neufassung von Ibsens Peer Gynt für die Salzburger Festspiele. Ein Porträt der Regisseurin von David Tushingham.

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